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Geschichte

Burg Trifels mit Anebos und Münz

800 v. Chr. als Keltensiedlung in der Pfalz erstmals erwähnt, wird im Bereich der heutigen Südlichen Weinstraße 83 n. Chr. die römische Provinz "Germania Superior" gegründet, deren Bewohner bereits Weinbau betreiben. Im Jahr 1024 beginnt die Salierherrschaft mit der Wahl Konrad II. zum König; die Reichsfeste Trifels wird erstmals erwähnt. 1138 übernehmen die Staufer die Reichsführung; der Trifels wird Mittelpunkt des Reiches und Hauptaufbewahrungsort der Reichsinsignien und Staatsgefängnis für Richard Löwenherz.

Weintor in Schweigen

Zahlreiche Burgen entstehen und das Kloster Eußerthal wird gegründet. Im 30jährigen Krieg (1618-1648) wird die Pfalz von verschiedenen Besatzern regiert und während des Pfälzischen Erbfolgkrieges von 1688-1697 in weiten Teilen zerstört. Als Folge des Wiener Kongresses (1814-1815) wird die Pfalz bayrisch. Am 27. Mai 1832 findet das Hambacher Fest statt; seither gilt das Hambacher Schloss als Geburtsstätte der Deutschen Demokratie. In den Jahren 1934 bis 1936 führen Rekordernten in der Region zu Preisverfall und Absatzschwierigkeiten des erzeugten Weines. Zur Überwindung der Krise wird die Deutsche Weinstrasse - die erste touristische Straße - ins Leben gerufen und das "Deutsche Weintor" in Schweigen gebaut.

 

Zunächst war das Gebiet des heutigen Landkreises in die Bezirke Landau und Bad Bergzabern gegliedert. Bei der Kreisreform von 1969 wurden beide Bezirke zusammengefasst und der neue Kreis bekam den Namen "Landkreis Landau-Bad Bergzabern. Ab dem 1. Januar 1978 wurde er in "Landkreis Südliche Weinstraße" getauft.