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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Corona-Pandemie dominiert unseren Alltag wie kein anderes Thema.
Bundesweit steigen die Fallzahlen rasant an. Immer mehr Regionen überschreiten bereits die Marke von 50 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen/Einwohner innerhalb der letzten 7 Tage. Mit der „Alarmstufe rot“ gelten die betroffenen Landkreise und Städte nach dem Corona Warn- und Aktionsplan des Landes als Risikogebiet. In den vergangenen Tagen wurden auch im Landkreis Südliche Weinstraße zahlreiche Neuinfektionen festgestellt.


Weil sich die Südliche Weinstraße derzeit in der „Gefahrenstufe orange“ befindet, ist heute erstmals die regionale Task Force zusammengetreten. Von verschärften Maßnahmen, etwa einer Erweiterung der Kontaktbeschränkungen oder der Maskenpflicht, sehen wir vorerst ab. Das Gesundheitsamt kann die Geschehen, die zum Anstieg der Infektionen geführt haben, derzeit abgrenzen. Wir beobachten die Lage an der Südlichen Weinstraße jedoch sehr genau. Wenn es notwendig ist, schreiten wir durch entsprechende Einzelverfügungen ein, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Das Beispiel der Kita-Schließungen hat gezeigt, dass dies derzeit der richtige Weg ist.


Der rheinland-pfälzische Ministerrat hat gestern zudem beschlossen, dass ab Montag, 26. Oktober 2020, private Feierlichkeiten „in angemieteten oder zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten oder Flächen“ nur noch mit maximal 25 insgesamt anwesenden Personen stattfinden dürfen. Diese Regelung gilt für ganz Rheinland-Pfalz. Bisher war dies noch mit bis zu 75 Personen unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen möglich.
Sollte es innerhalb weniger Tage nicht zu einem Stillstand der steigenden Infektionszahlen kommen, werden weitere gezielte Beschränkungsschritte unvermeidlich sein.


Nur mit Vorsicht, Zurückhaltung und auch persönlicher Beschränkung können wir alle verhindern, dass das Infektionsgeschehen weiter voranschreitet. Es kommt jetzt auf jede Einzelne und jeden Einzelnen von uns an.


Deshalb meine dringende Bitte:
Jede und jeder Einzelne ist aufgefordert, sich umsichtig und vorsichtig zu verhalten, Rücksicht zu nehmen und verantwortungsvoll die Regeln zu beachten. Wir brauchen mehr denn je die Solidarität Aller. Helfen Sie durch ihr Verhalten und ihr gutes Vorbild mit, das Infektionsgeschehen so gering wie möglich zu halten. Wir haben es in der Hand, den weiteren Anstieg der Infektionszahlen zu stoppen. Das heißt auch, dass die Eigenverantwortlichkeit gelegentlich über die Vorschriften hinausgeht.
Nur, wenn wir alle gemeinsam konsequent uns selbst und andere schützen und unsere Kontakte eng beschränken, kann es uns gelingen, die Ausbreitung der Infektion zu verlangsamen und die Kontrolle über das Infektionsgeschehen zu behalten.


Dass wir mit niedrigen Infektionszahlen recht gut durch den Sommer gekommen sind, haben wir uns mit dem Verzicht auf Vieles hart erarbeitet. Alle Einschränkungen der letzten Monate wären umsonst gewesen, wenn wir uns nicht weiter disziplinieren.


Mir ist bewusst, dass es nicht leichtfällt, wenn wir uns wieder stärker einschränken müssen. Aber wir dürfen mit unserem unbedachten Verhalten nicht riskieren, dass unser öffentliches Leben und die Wirtschaft vor einem zweiten „Lock Down“ stehen.


Deshalb bitte ich Sie: Halten Sie Abstand, beachten Sie die Hygieneregeln, tragen Sie Alltagsmasken, Lüften Sie regelmäßig und aktivieren Sie die Corona-Warn-App!


Nur gemeinsam können wir die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen. Auch wirtschaftlich und gesamtgesellschaftlich können wir nur dann gut durch die Krise kommen, wenn es uns gelingt, das Infektionsgeschehen zu verlangsamen.


Lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun, dass die Lage unter Kontrolle bleibt.


Herzliche Grüße
Dietmar Seefeldt

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