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Gemeindeschwestern plus

04.08.2021

Informationen zum Projekt Gemeindeschwester plus im Landkreis SÜW

Mit dem Projekt Gemeindeschwesterplus fördert das Land Rheinland-Pfalz ein ganz konkretes Angebot für hochbetagte Menschen, die noch keine Pflege brauchen, aber in ihrem aktuellen Lebensabschnitt gern Unterstützung und Informationen annehmen möchten. Die Pflegefachkräfte im Projekt Gemeindeschwesterplus sind mit den Pflegestützpunkten vor Ort vernetzt und werden die Menschen auf Wunsch zuhause individuell beraten: Zum Beispiel darüber, welche Angebote und sozialen Kontakte zur Stärkung der Selbständigkeit vor Ort genutzt und welche präventiven Vorkehrungen getroffen werden können, um Pflegebedürftigkeit möglichst lange zu vermeiden. Ziel ist, die Selbstständigkeit und Selbstbestimmung älterer Menschen im Landkreis Südliche Weinstraße möglichst lange zu erhalten.
Das Angebot der Gemeindeschwesterplus wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz sowie mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen nach § 20 a SGB V.


Projekt Gemeindeschwesterplus wird fortgesetzt

Das Projekt „Gemeindeschwesterplus“ des Landes Rheinland-Pfalz, das in sechs Landkreisen und drei kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz von 2015 bis 2018 durchgeführt wurde, wurde für die Jahre 2019 und 2020 fortgeführt und ausgebaut. Der Landkreis Südliche Weinstraße nimmt weiterhin am Projekt teil.
„Während der ersten Projektphase von 2015 bis 2018 haben wir erkannt, dass die präventive aufsuchende Arbeit, die die Gemeindeschwesternplus im Landkreis Südliche Weinstraße leisten, ein wunderbarer Beitrag zur Unterstützung selbstständiger Lebensführung im Alter ist“, so Landrat Dietmar Seefeldt.
Die Gemeindeschwesterplus Patricia Niederer ist seit Projektbeginn für den Landkreis aktiv. Sie ist Ansprechpartnerin für die Seniorinnen und Senioren der Verbandsgemeinden Edenkoben, Herxheim und Offenbach. Seit 1. Februar 2019 wird sie von Ute Wingerter unterstützt. Sie ist Ansprechpartnerin für die Seniorinnen und Senioren der Verbandsgemeinden Annweiler und Bad Bergzabern. Die dritte im Bunde ist Barbara Bouché. Sie ist Ansprechpartnerin für die Seniorinnen und Senioren der Verbandsgemeinde Landau-Land und der Stadt Landau in der Pfalz. Zum 01.04.2020 ist Stephanie Rößler dazu gekommen. Sie ist Ansprechpartnerin für die Seniorinnen und Senioren der Verbandsgemeinde Maikammer und der Stadt Neustadt an der Weinstraße.
„Wir freuen uns sehr, dass die Arbeit der Fachkräfte der Gemeindeschwesterplus so gut angenommen wurde und dass das Angebot jetzt für alle Verbandsgemeinden im Landkreis Südliche Weinstraße zur Verfügung steht“, freut sich Landrat Dietmar Seefeldt. „Die Gemeindeschwesternplus berichten im Seniorenbeirat regelmäßig über ihre Aufgaben und bringen sich aktiv in die Arbeit des Seniorenbeirats, unter anderem in den verschiedenen Arbeitsgruppen, ein.“
Der Seniorenbeirat hatte sich mehrfach für die Fortführung des Projekts der Gemeindeschwesterplus ausgesprochen.

Die Arbeit der Gemeindeschwesterplus ist darauf gerichtet, hochbetagte Menschen, die noch nicht pflegebedürftig sind, zuhause auf Wunsch kostenfrei zu beraten, um deren Selbstständigkeit zu stärken und möglichst lange zu erhalten.
„Mit dem Angebot der Gemeindeschwesterplus soll zur Stabilisierung der Lebenssituation älterer Menschen beigetragen werden; wir möchten eine eventuelle Pflegebedürftigkeit hinauszögern. Die Gemeindeschwesterplus hilft älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern dabei, am gesellschaftlichen Leben weiter teilzuhaben“, betont der Kreischef und appelliert an alle Senioren, sich über das Angebot zu informieren: „Vor allem dann, wenn ältere Menschen noch keine Pflege brauchen und keine Leistungen der Pflegeversicherung erhalten, aber Beratung und Unterstützung in ihrem aktuellen Lebensabschnitt wünschen, ist das Angebot wichtig und sinnvoll“, so Seefeldt.


Erreichbar sind die Gemeindeschwesternplus wie folgt: 

  • Für die Verbandsgemeinden Annweiler und Bad Bergzabern:
    Ute Wingerter, Telefon 06341 940-656 oder mobil: 0162 2153161 sowie E-Mail
  • Für die Verbandsgemeinden Edenkoben, Herxheim und Offenbach:
    Patricia Niederer, Telefon 06341 940-655 oder mobil: 0162 2153110 sowie E-Mail
  • Für die Verbandsgemeinde Landau-Land und die Stadt Landau in der Pfalz:
    Barbara Bouché, Telefon 0159-04020788 oder E-Mail
  • Für die Verbandsgemeinde Maikammer und die Stadt Neustadt an der Weinstraße:
    Stephanie Rößler, Telefon 06321-855-1418 oder E-Mail

Notfalldose - wichtige Information

Vor einiger Zeit wurde im Kreis Südliche Weinstraße die Notfalldose eingeführt. Diese soll im Notfall ermöglichen, dass die Retter schnellstmöglich Zugriff zu den erforderlichen Daten haben und keine wertvolle Zeit durch Suchen in der Wohnung verloren geht. Durch die Notfalldose ist dies gewährleistet, da sie an einem Ort, den es praktisch in jedem Haushalt gibt, aufbewahrt werden soll: in der Innenseite der Kühlschranktür. Mit den beiliegenden Aufklebern, die an der Innenseite der Haus- oder Wohnungstür und auf der Kühlschranktür angebracht werden, wissen die Retter, dass es im Haushalt eine solche Dose gibt.
Einen Kühlschrank findet man in nahezu jeder Wohnung. Nach diesem Prinzip sind alle wesentlichen Daten für die Retter im Notfall der betroffenen Person hinterlegt. Auf dem sogenannten Notfall-Infoblatt stehen Informationen zu möglichen Vorerkrankungen, zu Medikamenten, Unverträglichkeiten und Allergien, Kontakte zum Hausarzt und zum ambulanten Pflegedienst, Hinweise auf Patientenverfügung, Organspenderausweis und vor allem: Wer soll im Notfall kontaktiert werden?

Das System funktioniert aber nur dann, wenn das Informationsblatt ausgefüllt ist und die Daten in der Dose aktuell sind. Änderungen sollten zeitnah vorgenommen werden. Da sich erfahrungsgemäß Medikamente häufiger ändern, sollten diese nicht auf dem Informationsblatt aufgeführt, sondern durch einen ausgedruckten Medikamentenplan ihres Arztes beigefügt werden. Wenn die Notfalldose schon länger angelegt wurde, wäre es jetzt an der Zeit, Ihre Daten zu überprüfen.

Falls Sie Fragen haben, oder nicht alleine zurechtkommen, können Sie sich gerne an die Fachkräfte der Gemeindeschwesterplus in ihrem Einzugsbereich wenden.

  • Für die Verbandsgemeinden Annweiler und Bad Bergzabern:
    Ute Wingerter, Telefon 06341 940-656 oder mobil: 0162 2153161 sowie E-Mail
  • Für die Verbandsgemeinden Edenkoben, Herxheim und Offenbach:
    Patricia Niederer, Telefon 06341 940-655 oder mobil: 0162 2153110 sowie E-Mail
  • Für die Verbandsgemeinde Landau-Land und die Stadt Landau in der Pfalz:
    Barbara Bouché, Telefon 0159-04020788 oder E-Mail
  • Für die Verbandsgemeinde Maikammer und die Stadt Neustadt an der Weinstraße:
    Stephanie Rößler, Telefon 06321-855-1418 oder E-Mail

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