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Referat Landwirtschaft und Weinbau

14.07.2017

Vers. Informationen aus Bereich Landwirtschaft und Weinbau

Finanzhilfen des Landes Rheinland-Pfalz für vom Spätfrost im April 2017 betroffene Obstbaubetriebe

Das Verfahren zur Meldung von Schäden in Folge der Spätfröste im April 2017 im Obstbau ist angelaufen. Hierzu verweisen wir auf das nachfolgende Merkblatt des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Dort ist das weitere Verfahren beschrieben.

Die Schadensmeldung muss bis spätestens 28.07.2017 an die ADD erfolgen.

Download Merkblatt

Futternutzung auf brachliegenden Flächen

Ab 01.07.2017 dürfen brachliegende Flächen nach Artikel 46 Absatz 2 Buchstabe a der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013 (Nutzcode 062) und Feldränder im Sinne des Artikels 45 Absatz 4 Buchstabe e der delegierten Verordnung (EU) Nr. 639/2014 (Nutzcode 058) durch Beweidung mit Tieren oder durch Schnittnutzung zu Futterzwecken genutzt werden.

Die Futternutzung von Zwischenfrüchten-ÖVF/Untersaaten-ÖVF und Winterzwischenfrüchten als Nachbau nach Leguminosen, welche als ÖVF angemeldet werden, richtet sich nach § 5 Abs. 6 der Agrarzahlungen-Durchführungsverordnung. Nach Satz 2 dieser Regelung ist lediglich das Beweiden (mit Tieren) dieser Flächen zulässig. Eine Ausnahmeregelung, die eine Schnittnutzung zur Futtergewinnung dieser Flächen zulässt, ist rechtlich nicht zulässig. D.h., lediglich bei Zwischenfrüchten/Untersaaten, welche nicht als ÖVF angemeldet wurden, bzw. Winterzwischenfrüchten als Nachbau von Leguminosen, welche nicht als ÖVF angemeldet wurden, wäre eine Schnittnutzung zur Futtergewinnung zulässig.


Bei weitergehenden Fragen steht Ihnen Herr Kieffer, Telefon 06341/940434, E-Mail,  zur Verfügung.

Umstrukturierungsprogramm 2017 / 2018 für Rebflächen

Antragsverfahren Teil 1 für die Antragstellung auf Gewährung einer Beihilfe für die Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen ab dem Pflanzjahr 2018

Antragstellung ab 03. Juli bis zum 15. August 2017

Ab dem 3. Juli 2017 können Anträge für die Teilnahme am EU-Umstrukturierungsprogramm für Rebpflanzungen im Jahr 2018 gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 15. August 2017 und beinhaltet auch Flächen in Flurbereinigungsverfahren. Anträge können, wie gewohnt, bei der für den Betrieb zuständigen Kreisverwaltung gestellt werden.

Hier müssen alle Flächen aufgeführt werden, für die eine Förderung durch die Umstrukturierung geplant ist, wenn sie im Herbst 2017 oder im Frühjahr 2018 gerodet werden sollen. Ebenfalls sind unbestockte Flächen, die mit Umwandlungsrechten bzw. Genehmigungen auf Wiederbepflanzung neu bestockt werden sollen sowie Flächen in Flurbereinigungsverfahren im Teil 1 zu melden.

Flächen, die bereits Bestandteil des Antrages Teil 1 2016 waren und nicht gerodet wurden, sind erneut zu beantragen, sofern sie im Herbst 2017 oder im Frühjahr 2018 gerodet werden sollen.

Im Januar des geplanten Pflanzjahres (2018) erfolgt die Antragstellung Teil 2. Dies entspricht der Verfahrensweise der Vorjahre. Hier können allerdings nur Flächen beantragt werden, die auch bereits in einem Teil 1 aufgeführt wurden. Ein „Nachmelden“ nach dem 15. August 2017 ist nicht möglich.

Antragsunterlagen können ab sofort bei der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße - Referat Landwirtschaft und Weinbau - sowie bei den zuständigen Sachbearbeitern der Verbandsgemeindeverwaltungen Bad Bergzabern, Edenkoben, Maikammer und Offenbach abgeholt werden.
Darüber hinaus können ab diesem Jahr auch die Anträge im WeinInformationsPortal (WIP) der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz [wip.lwk-rlp.de] EDV-technisch unterstützt ausgefüllt werden. Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, dann über Neuregistrierung Antrag ausfüllen und an die angegebene Nummer faxen. Zugangsdaten erhalten Sie in der Regel innerhalb 2 bis 3 Arbeitstagen per Post.

Weitere Informationen und Auskünfte erhalten Sie bei Frau Zwick, Tel.: 06341/940 435.

Die Antragsunterlagen sind bis spätestens 15. August 2017 bei der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße einzureichen (Ausschlussfrist).


Nach Durchführung der Vor-Ort-Kontrolle erhalten die Antragsteller eine Nachricht, ob die Rodung auf den beantragten Flächen erfolgen kann. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen auf den Flächen keine Veränderungen vorgenommen werden. Die Benachrichtigung, dass gerodet werden kann, erfolgt im September/Oktober durch die zuständige Kreisverwaltung.

Die Richtlinien und Antragsunterlagen finden Sie hier.

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