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Referat Landwirtschaft und Weinbau

25.06.2018

EULLa Antragsverfahren, Schäden durch Überschwemmung melden! Antragsfrist für Umstrukturierung Rebflächen beginnt

EULLa Antragsverfahren für Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen eröffnet

Das Antragsverfahren für die Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen (EULLa) wurde eröffnet. Förderanträge können bis zum 20.07.2018 bei der Kreisverwaltung gestellt werden.

Sowohl Neueinsteiger als auch Programmteilnehmer mit auslaufenden Verträgen können neue Fünf-Jahresverpflichtungen für die unten stehenden Maßnahmen beantragen. Über Einzelheiten und die Grundsätze zu den Programmteilen können sich Interessenten auf der Internetseite www.agrarumwelt.rlp.de Rubrik Agrarumweltprogramm EULLA informieren und die Antragsvordrucke herunterladen. Die Antragsvordrucke sind auch bei der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße, Referat Landwirtschaft und Weinbau, erhältlich. Bisherige Programmteilnehmer, deren Verträge auslaufen, werden von der Kreisverwaltung angeschrieben und erhalten die Antragsunterlagen zugeschickt.

Anträge können für die folgenden Programmteile gestellt werden:

• Programmteil A: Umweltschonende Grünlandbewirtschaftung im Unternehmen und tiergerechte Haltung auf Grünland,
• Programmteil B: Vielfältige Kulturen im Ackerbau,
• Programmteil C: Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchten über Winter,
• Programmteil D: Integration von Strukturelementen in der Landschaft (Anlage von Gewässerrandstreifen),
• Programmteil E: Umweltschonende Bewirtschaftung der Steil- und Steilstlagenrebflächen im Weinbau,
• Programmteil F: Anlage von Saum- und Bandstrukturen auf Ackerflächen,
• Programmteil G: Umwandlung von Ackerflächen in Grünland,
• Programmteil H: Grünlandbewirtschaftung in den Talauen der Südpfalz,
• Programmteil I: Alternative Pflanzenschutzverfahren,
• Programmteil J: Vertragsnaturschutz Grünland,
• Programmteil K: Vertragsnaturschutz Kennarten,
• Programmteil L: Vertragsnaturschutz Weinberg,
• Programmteil M: Vertragsnaturschutz Acker,
• Programmteil N: Vertragsnaturschutz Streuobst,
• Programmteil O: Biotechnische Pflanzenschutzverfahren im Weinbau,
• Programmteil P: Ökologische Wirtschaftsweise im Unternehmen,

Für die landwirtschaftlichen Programmteile steht ein Finanzplafond von 2,5 Millionen Euro bereit. Für die Vertragsnaturschutzmaßnahmen sind 0,5 Millionen Euro und für den ökologischen Landbau 2 Millionen Euro vorgesehen. Falls die eingehenden Anträge das Volumen überschreiten sollten, greift ein Ranking nach festgelegten Auswahlkriterien.

Die Maßnahmen sind Bausteine des neuen Landesprogramms Aktion Grün, zur Umsetzung der Biodiversitätsstrategie des Landes. Immer mehr Landwirte engagieren sich für den Erhalt unserer Artenvielfalt. Sie sind unsere Partner bei der Aktion Grün. Zur Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft tragen zum Beispiel Programmteile wie „Anlage von Saum- und Bandstrukturen auf Ackerflächen“ oder „Vielfältige Kulturen im Ackerbau“ bei. Durch die Anlage von Blühstreifen schaffen die Landwirte Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten und leisten somit einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft.

Eine wichtige Rolle spielt auch die Förderung des Ökolandbaus mit seiner besonders umweltschonenden Produktionsweise. Immer mehr Betriebe sehen aufgrund der ständig steigenden Verbraucher- und Handelsnachfrage eine wachsende Marktchance. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche ist in Rheinland-Pfalz seit 2010 um 68 Prozent gestiegen. Mit den Angeboten im Vertragsnaturschutz werden Landwirte und Winzer für Maßnahmen des produktionsintegrierten Naturschutzes honoriert und bei ihrer wichtigen Arbeit zum Erhalt unserer Kulturlandschaften unterstützt. Hierzu gehören zum Beispiel der Erhalt von artenreichen Feuchtwiesen, Magerweiden oder Halbtrockenrasen durch extensive Bewirtschaftung oder die neue Anlage von Ackerrandstreifen oder Streuobstwiesen. Sie bieten Tier- und Pflanzenarten unserer Agrarlandschaft wichtigen Nahrungs- und Lebensraum.

Eine positive Begutachtung der im Vertragsnaturschutz beantragten Flächen ist Voraussetzung für die Förderung auch für bisherige Vertragsflächen.


Weitere Informationen zur Abwicklung der Förderverfahren in den einzelnen Programmteilen erhalten Sie bei folgenden Sachbearbeiterinnen:

• A, B, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L, M, N und P;
Frau Kaiser, Telefon 06341/940 150 und
Frau Theis Telefon 06341/940 435

• O; Frau Nuber, Telefon 06341/940 436

Agrarförderung

Meldung von Schäden durch Extremwetterereignisse

Die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße weist die landwirtschaftlichen Betriebe darauf hin, dass sie der jeweils zuständigen Kreisverwaltung die durch Überschwemmungen geschädigten Flächen, sofern dort ein Kulturartenwechsel stattfindet, unverzüglich, jedoch spätestens innerhalb von fünfzehn Arbeitstagen nach Schadensereignis melden müssen. Der Meldung sind Nachweise (Fotos) über das Schadensereignis beizufügen, aus denen geschlossen werden kann, dass es sich um einen Fall höherer Gewalt bzw. außergewöhnlicher Umstände handelt. Nur mittels einer solchen Meldung können die Landwirte verhindern, dass es zu Kürzungen des Beihilfebetrags in den verschiedenen flächenbezogenen Fördermaßnahmen und bei Cross Compliance kommt!

Bei weitergehenden Fragen steht Ihnen Herr Kieffer, Telefon 06341/940434, E-Mail, zur Verfügung.

Umstrukturierungsanträge 2018 / 2019 für Rebflächen

Antragsverfahren Teil 1 für die Antragstellung auf Gewährung einer Beihilfe für die Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen ab dem Pflanzjahr 2019

Antragstellung ab 15. Mai bis zum 02. Juli 2018
Flächen in der Flurbereinigung bis zum 15.06.2018


Ab dem 15. Mai 2018 können Anträge für die Teilnahme am EU-Umstrukturierungsprogramm für Rebpflanzungen im Jahr 2019 gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 02. Juli 2018. Anträge können, wie gewohnt, bei der für den Betrieb zuständigen Kreisverwaltung gestellt werden.

Es müssen alle Flächen, auch die in Flurbereinigungsverfahren, aufgeführt werden, für die eine Förderung durch die Umstrukturierung geplant ist und diese im Herbst 2018 oder im Frühjahr 2019 gerodet werden sollen. Ebenfalls sind unbestockte Flächen, die mit Umwandlungsrechten bzw. Genehmigungen auf Wiederbepflanzung neu bestockt werden sollen zu melden.

Im Januar des geplanten Pflanzjahres (2019) erfolgt die Antragstellung Teil 2. Dies entspricht der Verfahrensweise der Vorjahre. Hier können allerdings nur Flächen beantragt werden, die auch bereits in einem Teil 1 aufgeführt wurden. Ein „Nachmelden“ nach dem 02. Juli 2018 ist nicht möglich.

Die Antragsunterlagen werden nicht mehr in Papierform bei den Kreisverwaltungen vorgehalten. Diese können nur noch unter -Umstrukturierung von Rebflächen-, heruntergeladen werden.

Deshalb wird empfohlen, den Antrag über das WeinInformationsPortal (WIP) der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz http://wip.lwk-rlp.de

 EDV-technisch unterstützt auszufüllen. Sollte noch kein Zugang für das WIP vorhanden sein, dann ist über die Funktion „Neuregistrierung“ ein Antrag auszufüllen und an die angegebene Nummer zu faxen. Die Zugangsdaten erhalten Sie danach innerhalb 2 bis 3 Arbeitstagen per Post zugestellt.

Weitere Informationen und Auskünfte erhalten Sie bei Frau Nuber, Tel.: 06341/940 436.

Die Antragsunterlagen sind bis spätestens 02. Juli 2018 (Flurbereinigung bis zum 15.06.2018) bei der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße einzureichen (Ausschlussfrist).

Nach Durchführung der Vor-Ort-Kontrolle erhalten die Antragsteller einen Bescheidung, ob die Rodung auf den beantragten Flächen erfolgen kann. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfen auf den Flächen keine Veränderungen vorgenommen werden. Die Benachrichtigung, dass gerodet werden kann, erfolgt im September/Oktober durch die zuständige Kreisverwaltung.

Zu den Antragsunterlagen

Agrarförderung - eAntrag

Entsprechend der Forderung der Europäischen Kommission muss ab dem Jahr 2018 die Antragstellung elektronisch erfolgen.


Ergänzend dazu bietet ihnen die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße, je nach terminlicher Verfügbarkeit ihrer Mitarbeiter, die Möglichkeit von individuellen- und/oder Gruppenschulungen an. Wenn Sie davon Gebrauch machen möchten, kontaktieren Sie die nachfolgenden Sachbearbeiter.

Wir empfehlen Ihnen sich bereits vorab und nicht erst ab Beginn des Antragsverfahrens, mit der Software vertraut zu machen. So kann auch intensiver auf Ihre Fragen eingegangen werden.

Frau Kaiser: Telefon 06341 / 940 150, Fax 06341 / 940 7 150, E-Mail
Herr Kieffer: Telefon 06341 / 940 434, Fax 06341 / 940 7 434, E-Mail
Frau Nuber: Telefon 06341 / 940 436, Fax 06341 / 940 7 436, E-Mail
Herr Schultz: Telefon 06341 / 940 433, Fax 06341 / 940 7 433, E-Mail
Frau Theis: Telefon 06341 / 940 435, Fax 06341 / 940 7 435, E-Mail

Die Demo- und Antragsversion ist ganzjährig auf der Homepage des DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück abrufbar.

Technische Fragen, die Bedienung, Download und Programmsoftware betreffend, werden auch vom DLR beantwortet. Telefonisch über die Hotline (0671/820-290), montags bis donnerstags von 9:00 bis 15:30 Uhr und freitags von 9:00 bis 13:00 Uhr oder über die Support-e-Mailadresse.

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