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Landrat und Kreisbeigeordnete freuen sich über Genehmigung zur Einrichtung der Fachschule Informationstechnik-Digitalisierung an der BBS SÜW – Beginn zum Schuljahr 2019/2020

14.02.2019

Der Antrag der Berufsbildende Schule Südliche Weinstraße (BBS SÜW) zur Einrichtung des Bildungsganges „Fachschule Informationstechnik - Digitalisierung“ beim Ministerium für Bildung wurde genehmigt. Die Fachschule, die es bisher in Rheinland-Pfalz noch nicht gibt, soll probeweise „aufgrund der besonderen Bedeutung des Bildungsganges für die Fachkräftesicherung und der Passung des Angebots in das High-Tech-Cluster der Region als Modellprojekt“ bereits im Schuljahr 2019/2020 starten, so das Bildungsministerium. Im Anschluss an das erfolgreiche Probejahr ist der beantragte Fachschulbildungsgang zum 1. August 2020 genehmigt.

Freuen sich über die frohe Kunde aus Mainz:  Dr.-Ing. Günter Uhl, Vorstandsvorsitzender Technologie-Netzwerk Südpfalz, Landrat Dietmar Seefeldt, Schulleiterin Petra Reuter, Kreisbeigeordneter Bernd E. Lauerbach und Geschäftsführer und Erster Kreisbeigeordneter Marcus Ehrgott (v.l.n.r.).
Freuen sich über die frohe Kunde aus Mainz: Dr.-Ing. Günter Uhl, Vorstandsvorsitzender Technologie-Netzwerk Südpfalz, Landrat Dietmar Seefeldt, Schulleiterin Petra Reuter, Kreisbeigeordneter Bernd E. Lauerbach und Geschäftsführer und Erster Kreisbeigeordneter Marcus Ehrgott (v.l.n.r.).

„Die neue Fachschule stärkt den Standort Bad Bergzabern als IT- und Elektronikzentrum, stellt ihn zeitgemäß auf und bildet Fachkräfte aus, die dringend gesucht werden. Ich bin froh, dass das Bildungsministerium das ebenfalls so sieht und den Antrag auf die Einrichtung der Fachschule, der im Kreistag im Dezember 2018 beschlossen wurde, so schnell genehmigt hat. Die entgegen dem allgemeinen Trend steigenden Schülerzahlen an der BBS SÜW bestätigen, dass sich die BBS SÜW mit ihren innovativen Bildungsgängen auf dem richtigen Weg befindet. Wir bilden damit nicht am Bedarf vorbei aus, sondern orientieren uns an den Bedarfen unserer Unternehmen“, so Landrat Dietmar Seefeldt.

Nicht nur der Landkreis Südliche Weinstraße unterstützt die neue Schulform. Auch das Technologie-Netzwerk Südpfalz mit seinem Vorstandsvorsitzenden Dr.-Ing. Günter Uhl und Geschäftsführer und Erstem Kreisbeigeordneten Marcus Ehrgott identifizieren sich durch die enge Vernetzung mit den regionalen, mittelständischen Unternehmen mit dem neuen Bildungsgang: „Die Gründungsidee des Technologie-Netzwerks Südpfalz war es, dem Fachkräfte- und Ingenieurmangel im Bereich Elektrotechnik entgegenzuwirken und langfristig abzusichern sowie die technik-affinen Unternehmen der Region zu vernetzen und bekanntzumachen. Die neue Fachschule ist ein Mosaikstein in der Bildungslandschaft und darüber hinaus ein Meilenstein bei der Fachkräftegewinnung. Eine gute Ausbildung eröffnet ganz neue Wege“, erläuterten die Vertreter des Technologie-Netzwerks Südpfalz.

Die BBS SÜW liegt in einem sogenannten Softwarecluster. Dies ist die größte Bündelung an IT in Europa, dazu gehören die Standorte Kaiserslautern, Darmstadt, Karlsruhe und Zweibrücken: „Da eine solche Fachschule noch nicht in Rheinland-Pfalz angesiedelt ist, bedeutet das eine enorme Aufwertung für den Landkreis Südliche Weinstraße und den Standort der BBS SÜW in Bad Bergzabern“, so Landrat Dietmar Seefeldt.

„Der Bildungsgang ist der erste, der in so kurzer Zeit eingerichtet wurde und das nicht ohne Grund, denn wir müssen dem Fachkräftemangel in der Region entgegentreten. Zusätzliche Ausstattungskosten kommen bei der Neueinführung nicht auf den Landkreis zu, da der optimale Standort Bad Bergzabern bereits vollständig ausgerüstet ist“, betonte der für Schulen zuständige Kreisbeigeordnete Bernd E. Lauerbach.

Schulleiterin Petra Reuter hob die Wichtigkeit der neuen Schulform in der Region hervor: „Die Fachschule Digitalisierung komplettiert das Programm in Bad Bergzabern mit seinem IT und Elektronikschwerpunkt. Uns ist der Praxisbezug wichtig, um neue Wege gehen zu können“, so die Schulleiterin.

Hintergrund
Voraussetzung für den Besuch der Fachschule ist eine abgeschlossene, mindestens 24-monatige berufliche Ausbildung in einem einschlägigen Beruf sowie zusätzlich eine 12-monatige Berufstätigkeit. Da die Schulform in Teilzeit (2 Tage Schule, 3 Tage Praxis im Betrieb) durchgeführt wird, gibt es die Möglichkeit, die 12-monatige Berufstätigkeit auch während des Bildungsganges abzuleisten.
Die Fachschule wird in Form von Modulen organisiert, wobei bestimmte Module durch externe Vorträge aus der Industrie oder von dualen Partnern gewährleistet werden. Schülerinnen und Schüler der Fachschule schließen diese mit dem Abschluss „staatlich geprüfter Techniker/in“ ab.
Weitere Informationen sind auf der Homepage der BBS SÜW unter http://www.bbs-suew.de/aktuelles/home/ zu finden.

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