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Biotonne und Frost

09.12.2019

Wenn die Temperaturen in den Minusbereich absinken, kann der Bioabfall an den Tonnenwänden festfrieren, so dass diese möglicherweise nur unvollständig geleert werden. Der Grund hierfür liegt im hohen Wassergehalt von Küchenabfällen wie z.B. gekochten Gemüseresten oder dem Inhalt von Kaffee – und Teefiltern.

Je kälter es wird, desto sorgfältiger sollte deshalb der Bioabfall in Zeitungspapier verpackt werden und der Boden der Biotonne vorsorglich mit zerknülltem Zeitungspapier ausgelegt werden, da das Papier die Feuchtigkeit bindet und somit dem Festfrieren entgegenwirkt, rät der Eigenbetrieb WertstoffWirtschaft.
Ratsam ist auch das Mischen feuchter Bioabfälle mit grobem Strukturmaterial, wie etwa Heckenschnitt. Ein wettergeschützter Standplatz und die Nutzung der Abwärme von Gebäuden kann die Gefahr des Festfrierens der Bioabfälle im Gefäß minimieren.

Der Eigenbetrieb WertstoffWirtschaft weist darauf hin, dass eine manuelle Lockerung angefrorener Abfälle durch die Mitarbeiter des beauftragten Entsorgungsunternehmens nicht möglich ist, da der Leerungsvorgang automatisiert erfolgt. Es kann daher passieren, dass eine Tonne trotz mehrmaligem Rütteln nicht oder nur teilweise entleert wird.

Abfallgefäße, die wegen festgefrorenem Inhalt nicht oder nicht vollständig geleert werden konnten, werden erst beim nächsten planmäßigen Abholtermin wieder entleert. Die Mitarbeiter der Entsorgungsfirma bringen in solchen Fällen entsprechende Infozettel an den Biogefäßen an.
Nach Auskunft des Eigenbetriebs WertstoffWirtschaft werden bei der nächsten regulären Abfuhr Beistellungen mitgenommen. Überschüssige Bioabfälle werden am besten mit viel Zeitungspapier verpackt, in einem Papiersack erfasst oder einem Karton neben der Biotonne bereitgestellt.

Weitere Informationen erteilt der Eigenbetrieb WertstoffWirtschaft unter der Rufnummer 06341 940 420.

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