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Börse für Mund-Nasen-Bedeckungen: NäherInnen können sich beim Jugendamt melden

07.05.2020

Die Corona-Pandemie bringt aktuell in allen Bereichen der Gesellschaft große Herausforderungen mit sich. So ist anzunehmen, dass die bereits geltenden Hygieneregeln sich auf längere Zeit etablieren werden. „Aufgrund der vorgesehenen Verpflichtung zur Nutzung von Mund-Nasen-Bedeckungen in der Öffentlichkeit richtet das Jugendamt Südliche Weinstraße seinen Blick besonders auf Eltern, Kinder und Jugendliche, die in den kommenden Wochen die Schule bzw. Kindertagesstätten wieder aufsuchen werden“, so der Erste Kreisbeigeordnete Georg Kern.

Seitens des Landes erfolgte eine Grundausstattung der Schulen mit entsprechenden Masken; das Vorhalten geeigneter Mund-Nasen-Bedeckungen liegt jedoch grundsätzlich im Zuständigkeitsbereich der Nutzer, somit für Kinder und Jugendliche bei den Eltern bzw. Alleinerziehenden. „Wie sich insbesondere aus den Rückfragen über das Bürgertelefon des Landkreises erkennen lässt, sind viele Eltern und Einzelpersonen auf der Suche nach Mund-Nasen-Bedeckungen. Daneben haben sich einige Initiativen, Vereine oder auch Einzelpersonen an das Werk gemacht, um Mund-Nasen-Bedeckungen in Eigenleistung zu nähen bzw. an die Bürgerschaft zu verteilen. Dazu möchten wir gerne eine Plattform bieten“, ergänzt Kern weiter.

Das Jugendamt will durch entsprechende Hinweise auf der Homepage des Landkreises die Anbieter mit interessierten Familien oder Alleinerziehenden zusammenführen. Unter Angabe einer Kontaktpersonen bzw. deren Erreichbarkeit (telefonisch oder per Mail) können Anbieter von Mund-Nasen-Bedeckungen bzw. qualifizierter Mundschutzmasken unter der Rubrik "Corona" unverbindlich aufgelistet werden.

Das Jugendamt bittet daher Näherinnen, Gruppen, Initiativen und sonstige Anbieter von Mund-Nasen-Bedeckungen sich bei Interesse unter Tel.-Nr.06341/940-800 bzw. per Mail unter jugendamt@suedliche-weinstrasse.de zu melden, damit entsprechende Informationen unter www.suedliche-weinstrasse.de gelistet werden können.

Das Jugendamt bedankt sich bei allen Anbietern, insbesondere für die Unterstützung von Familien und Alleinerziehenden bei der Sicherstellung von Hygieneschutzmaßnahmen.

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