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Wild- und Wanderpark: Kreisausschuss über Fortentwicklung des Fördervereins Wildparkschule informiert

19.05.2020

Landrat Dietmar Seefeldt informierte das Gremium, dass aufgrund des Erwerbs der Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße GmbH zum 1. Januar 2020 durch den Landkreis Südliche Weinstraße beabsichtigt sei, auch den Förderverein Wildparkschule im Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße e.V. den aktuellen Gegebenheiten anzupassen: „Da der bisherige Beirat des Wild- und Wanderparks mit dem Erwerb der GmbH durch den Landkreis nicht mehr besteht, existiert mit dem Förderverein eine Möglichkeit, wie z.B. die Orts- und Verbandsgemeinde den Wild- und Wanderpark unterstützen und beraten kann. Es wurde in Erfahrung gebracht, wer sich in dem Verein gerne weiterhin intensiv einbringen möchte. Verschiedene Aufgabenfelder des Vereinsvorstandes sind neu zu besetzen“, erklärte Seefeldt.

Im November 2005 wurde der Förderverein Wildparkschule im Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße e.V. zur Förderung der Erziehung und der Volksbildung über die heimische Flora und Fauna gegründet. Die Aufgaben bestanden bisher hauptsächlich darin, Wissen über Natur und ökologische Zusammenhänge (Natur- und Umweltpädagogik) zu vermitteln sowie den Tier- und Artenschutz durch Vermittlung von Verhaltensweisen von Tieren zu stärken.
Seither konnte hierdurch der Wild- Wanderpark bzw. die Natur- und Umweltbildung und damit auch die Möglichkeit der Naherholung und ein sanfter Tourismus unterstützt werden.


Neben dem erforderlichen Engagement durch weitere Unterstützer des Wild- und Wanderparks sei aufgrund von Anforderungen des Finanzamtes an die formellen Regelungen auch eine Anpassung der Vereinssatzung an die Mustersatzung für Vereine erforderlich: „So muss unter anderem festgelegt werden, wem das Vermögen bei Vereinsauflösung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke zufällt. Es ist beabsichtigt, den Landkreis Südliche Weinstraße in diesem Falle zu begünstigen“, so der Kreischef. Ebenso sei beabsichtigt, den Vereinszweck in Abstimmung mit dem Finanzamt derart zu definieren, dass eine breite Unterstützung vor Ort möglich ist und dennoch die Gemeinnützigkeit erhalten bleibt.

Auf Interesse im Kreisausschuss ist auch die aktuelle Situation aufgrund der Corona-Pandemie im Wild- und Wanderpark gestoßen. Geschäftsführer Daniel Kraus informierte das Gremium über die aktuelle Lage: „Aufgrund des großen Geländes können die Besucherströme und Abstände gut geregelt werden. Wir haben während der fünfwöchigen Schließung große Unterstützung durch Gutscheinkäufe und Spenden erfahren“, so Kraus. Auch die Besucherzahlen seien seit der Wiedereröffnung erfreulich hoch: „Bei gleichbleibend hohen Besucherzahlen kann so teilweise der Ausfall während der Schließung kompensiert werden.“ Positiv wirke sich die eigenständige Futterproduktion aus, wodurch während der Schließung von den eigenen Futterreserven gezehrt werden konnte, wie Kraus betonte.

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