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Neuauflage: Vorsorgeordner für ältere Bürgerinnen und Bürger wieder erhältlich

12.10.2020

Gemeinsam mit den Fachkräften der Gemeindeschwesterplus haben Mitglieder des Seniorenbeirates den Vorsorgeordner vollständig überarbeitet. Dieser steht ab sofort in modifizierter Form zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können das Werk über die Gemeindeschwestern plus beziehen. In dem Ordner können alle wichtigen Unterlagen für den Vorsorgefall oder Notfall geordnet und vollständig aufbewahrt werden.

Landrat Dietmar Seefeldt und der Vorsitzende des Kreisseniorenbeirates, Alexander von Rettberg, dankten der Sparkassenstiftung Südliche Weinstraße für die Spende zur Finanzierung der Neuauflage. „Der Vorsorgeordner kam bereits in der ersten Auflage gut an und hat positive Resonanz erfahren. In den Vorsorgeordner sollen nicht nur Dokumente wie Patientenverfügung oder Organspendeverfügung aufbewahrt werden. Es ist ebenso wichtig, dass medizinische Daten bekannt sind, Versicherungsunterlagen beisammen sind oder ein Datenblatt vorhanden ist, wer im Notfall zu benachrichtigen ist“, betonte Landrat Dietmar Seefeldt.

Wolfgang Thiel, Mitglied des Seniorenbeirats wünscht sich, dass der Ordner auch weiterhin als Muster für alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis dienen kann, ihre Unterlagen zu ordnen, sodass in einem Notfall alles griffbereit ist.

Die Gemeindeschwesterplus Patricia Niederer kennt die Probleme, die oft im Notfall erst erkannt werden: „Bei unseren Hausbesuchen stellen wir oft fest, dass die Menschen sich nicht damit beschäftigen, ob sie beispielsweise alle Unterlagen beisammen haben, wenn sie unverhofft ins Krankenhaus müssen. Erforderlich sind oftmals auch Regelungen, die in einer Patientenverfügung getroffen werden oder in einer Vorsorgevollmacht geregelt werden können. Die Gemeindeschwesternplus stehen den Bürgern helfend zur Seite, um den Vorsorgeordner so auszufüllen, dass in einem Notfall ein Griff zu dem Ordner genügt, um alle Unterlagen beisammen zu haben“.

Bedingt durch die Pandemie konnten zeitweilig Beratungen der Gemeindeschwester plus nur über Telefon und Mail durchgeführt werden. Im Laufe des August 2020 wurden Hausbesuche wieder ermöglicht, sofern die zuständige Fachkraft das für erforderlich hält und die Seniorin oder der Senior das Hygienekonzept akzeptiert.

Die Fachkräfte der Gemeindeschwesterplus sind unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:

Verbandsgemeinden Annweiler und Bad Bergzabern
Ute Wingerter, 06343 989899-34, 0176 11929250, gemeindeschwester.plus@sozialstation-suew.de

Verbandsgemeinden Edenkoben, Herxheim und Offenbach
Patricia Niederer, 07276 989050, 0176 11989077, gemeindeschwester.plus@sozialstation-ahz.de

Verbandsgemeinde Landau-Land
Barbara Bouché, 0159 040 207 88, gemeindeschwester.plus@sozialstation-landau.de

Verbandsgemeinde Maikammer
Stephanie Rößler, 06321 855-1418, gemeindeschwester-plus@neustadt.eu.

Der Vorsorgeordner hat positive Resonanz erfahren, jetzt gibt es ihn wieder in modifizierter Form. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Seniorenbeiratsmitglied Wolfgang Thiel, Landrat Dietmar Seefeldt und die Gemeindeschwestern plus Patricia Niederer und Ute Wingerter.
Der Vorsorgeordner hat positive Resonanz erfahren, jetzt gibt es ihn wieder in modifizierter Form. Auf dem Foto (v.l.n.r.): Seniorenbeiratsmitglied Wolfgang Thiel, Landrat Dietmar Seefeldt und die Gemeindeschwestern plus Patricia Niederer und Ute Wingerter.
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