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Aktuelles

An dieser Stelle halten wir aktuelle Meldungen und Informationen rund um das Thema Flüchtlingshilfe für Sie bereit.                                       

 Sprachkurse des Caritas Zentrum Landau (31.08.2018)

Das Caritas-Zentrum Landau bietet gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung der Diözese Speyer (KEB) einen Sprachkurs in der Grundschule in Edenkoben sowie einen Frauensprachkurs im Caritas-Zentrum in Landau an. Mit dieser E-Mail möchte ich Sie gerne über diese Sprachkurse informieren.

Sprachkurs in der Grundschule in Edenkoben:

- 05.09.2018 – 12.12.2018, mittwochs, 08.00 Uhr
- Kosten: 1 € pro Unterrichtseinheit (= 12 €)

Sprachkurs im Caritas-Zentrum in Landau:

- 03.09.2018 – 14.12.2018, montags und freitags, 08.30 - 10.00 Uhr
- Kosten: 1 € pro Unterrichtseinheit (= 24 €)

In den Kursen sind alle Menschen willkommen, die gerne die deutsche Sprache lernen möchten. Interessierte können ohne Anmeldung den Kurs besuchen, gerne auch zunächst einmal „hineinschnuppern“. Ein Einstieg in die Kurse ist jederzeit möglich. Im Falle finanzieller Schwierigkeiten kann von den Kurskosten abgesehen werden. Unser Ziel ist es, den Zugang zu den Kursen möglichst niedrigschwellig zu gestalten.

Sollten Sie Personen kennen, die möglicherweise Interesse an der Teilnahme an einem der Kurse haben könnten, bitte ich Sie, diese über die Sprachkurse zu informieren. Bei Fragen zu den Kursen können Sie mich gerne kontaktieren.


Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis mit europäischem Sprachzertifikat ausgezeichnet (30.08.2018)

Die Kreisvolkshochschule Südliche Weinstraße hat erstmalig im Auftrag des Bildungsministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Volkshochschulverband Rheinland-Pfalz Vorbereitungskurse und Sprachprüfungen für den Herkunftssprachenunterricht für Schülerinnen und Schüler in Spanisch und Türkisch durchgeführt.

Teilgenommen an dem Zertifikatskurs für die Sprachlevels B1 und B2 haben 13 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 10 aus dem Landkreis Südliche Weinstraße.

Die Leiterin der Kreisvolkshochschule Monika Kukyte (3.v.r) und Bildungskoordinatorin Leyla Akinci (3.v.l.) mit den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern.

In dem Vorbereitungskurs übten die Schülerinnen und Schüler das Prüfungsformat der Prüfungszentrale telc gGmbH ein. Als anerkannte telc Prüfungszentrale hat die Kreisvolkshochschule Südliche Weinstraße ebenfalls die abschließenden Prüfungen durchgeführt. Insgesamt konnten sich zehn Schülerinnen und Schüler über eine erfolgreich bestandene Prüfung freuen.

„Es ist für uns sehr wichtig für Menschen jeden Alters ein Bildungspartner vor Ort zu sein und gemeinsam mit den Schulen ergänzende Angebote zu schaffen, die Kinder und Jugendliche zum Lernen motivieren. Ein Erwerb eines so hochwertigen Zertifikats bestätigt nicht nur die Kenntnisse, sondern soll die Schülerinnen und Schüler auch dazu anregen, ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln“, betonte die Leiterin der Kreisvolkshochschule Monika Kukyte.

Bei der Organisation des Zertifikatskurses hat die Kreisvolkshochschule Unterstützung von Leyla Akinci, Bildungskoordinatorin des Landkreises Südliche Weinstraße, erhalten. „Zwei oder mehrere Sprachen fließend sprechen zu können ist ein wichtiger Zugewinn für die spätere berufliche Zukunft. Sprachen öffnen aber auch Türen zu anderen Kulturen und sind damit eine wichtige gesellschaftliche Ressource“, so Akinci. Leyla Akinci spricht aus Erfahrung – sie ist mehrsprachig aufgewachsen und ihre Sprachkenntnisse sind oft hilfreich bei ihrer Arbeit als Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte.

Hintergrund

Um die Mehrsprachigkeit von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund zu fördern hat das Land Rheinland-Pfalz seit 2012 den Herkunftssprachenunterricht (HSU) an Schulen eingeführt. Dabei knüpfen Schüler mit Migrationshintergrund an bereits erworbene Kompetenzen ihrer Herkunfts- beziehungsweise Muttersprache an. Schulen mit ausreichender Anzahl an Schülerinnen und Schülern können neben Spanisch und Türkisch auch für weitere Sprachen Kurse beantragen. Am Ende des Schuljahres haben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit ihre Sprachkenntnisse mit der europaweit anerkannten Prüfung der telc gGmbH zertifizieren zu lassen.

Die Kreisvolkshochschule wird bei Bedarf die telc Sprachprüfungen für Schüler auch im neuen Schuljahr anbieten.


Neues Internetportal insbesondere für Zugewanderte mit Hochschulabschluss in den Ingenieur- oder Naturwissenschaften oder IT:
Die Webseite www.pro-mst-iaq.de informiert über Ingenieurwissenschaftliche Qualifizierung für Zugewanderte an der Hochschule Kaiserslautern. hier erhalten Sie alle Informationen zum aktuellen Bewerbungsverfahren. Die nächste Qualifizierung startet am 1. Juli 2017.
Weitere Informationen:
Regina Vögel, Telefon: 0631/3724-5407,
E-Mail


Mit dem "Handbookgermany.de" haben die MitarbeiterInnen des Journalistennetzwerkes "Neue deutsche Medienmacher“ ein zentrales Informationsportal für und mit geflüchteten Menschen erstellt.
In einer mehrsprachigen Redaktion mit JournalistInnen im Exil werden qualifizierte Informationen und Alltagsorientierung gebündelt, und MigrantInnen und Geflüchteten zur Verfügung gestellt:
https://handbookgermany.de/de.html


Die DGB-Jugend hat eine Online-Plattform in verschiedenen Sprachen eingerichtet, auf der sich Geflüchtete und in der Flüchtlingshilfe Aktive zum Thema Ausbildung informieren können.
Die Onlineplattform „Welcome Solidarity“ ist unter: http://www.jugend.dgb.de/refugees zu finden

Rückwirkende Befreiung von Rundfunkgebühren für bis zu 3 Jahren möglich
Die Rundfunkgebührenbefreiung kann ab dem 1.1.2017 rückwirkend für die letzten drei Jahre beantragt werden, wenn die Voraussetzungen dafür (z.B. SGB II-Leistungsbezug) bestanden haben. Durch die nachträgliche Befreiung entfallen die Forderungen und Mahnverfahren der Rundfunkgebühreneinzugszentrale. Wer seine Rundfunkgebühren bereits entrichtet hat kann bei nachträglicher Befreiung seine bereits geleisteten Zahlungen wieder zurückfordern.
Mehr dazu auch unter diesem Link 

und die Verbraucherzentrale dazu hier 

Gerücht bezüglich des Einreisevisums für Menschen aus dem Westbalkan

Das Auswärtige Amt hat mitgeteilt, dass sich in den letzten Wochen in verschiedenen Westbalkanstaaten ein Gerücht verbreitet habe, wonach deren Staatsangehörige für die Einreise zum Zweck der Arbeitsaufnahme in Deutschland ab dem 1. Januar 2017 kein Einreisevisum mehr benötigten, sondern die erforderliche Aufenthaltserlaubnis direkt im Bundesgebiet bei der Ausländerbehörde eingeholt werden könne, in deren Zuständigkeitsbereich sich die Arbeitsstelle befindet.
Das Auswärtige Amt weist explizit darauf hin, dass es keine Änderung zum 1. Januar 2017 geben wird und nach wie vor für die Arbeitsaufnahme, Familienzusammenführung und andere längerfristige Aufenthalte in Deutschland grundsätzlich ein Einreisevisum bei der jeweiligen Botschaft einzuholen ist.


Hilfs-App für geflüchtete Frauen:
Mit dieser neuen App verstärkt Nordrhein-Westfalen sein Engagement für geflüchtete Frauen: „RefuShe“ bietet leicht verständliche Informationen unter anderem über Lebensweise und Gesellschaft in Deutschland, Grundwerte wie Gleichstellung und Selbstbestimmung sowie Hilfeangebote für Frauen in Konflikt- und Gewaltsituationen. Die kostenlose App RefuShe gibt es in Englisch, Kurdisch, Paschtu, Arabisch und Deutsch. Bis auf örtlichen Angaben etwa zu Anlaufstellen seien die Inhalte bundesweit nutzbar. Sie ist für Android-Smartphones konzipiert und kann über den Google-Store heruntergeladen werden.


SchlaU-Materialreihe vorgestellt
Das Team von „SchlaU – Werkstatt für Migrationspädagogik“ hat einen Lernordner „Deutsch als Zweitsprache – Alphabetisierung für Jugendliche und junge Erwachsene“ erarbeitet. Mit den kostenfreien Materialien soll jungen Flüchtlingen der Einstieg ins deutsche Bildungssystem erleichtert werden. Zurzeit ist die erste Auflage vergriffen, aber Vorbestellungen werden angenommen.
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Angebot des Goethe-Instituts in Deutschland für ehrenamtliche Lernbegleitende
Das Goethe Institut bietet Menschen, die ehrenamtlich Flüchtlinge beim Deutschlernen unterstützen wollen, kostenfreie Einführungskurse in die Spracharbeit mit Flüchtlingen an. Ein Kurs umfasst 16 Unterrichtsstunden und beinhaltet unter anderem Tipps für das Vermitteln einer neuen Sprache, interkulturelle Sensibilisierung, Überblick über Materialien für die Sprachvermittlung und vieles mehr.
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Studie: Wie viele Muslime leben in Deutschland?
In einer Pressemitteilung vom 14.12.2016 macht das BAMF auf eine Studie des eigenen Forschungszentrums aufmerksam. Im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz wurde die Zahl der in Deutschland lebenden Muslime ermittelt: Ende 2015 waren dies zwischen 4,4 und 4,7 Millionen Menschen. Bei einer Gesamtbevölkerung von 82,2 Millionen sind also zwischen 5,4 und 5,7 % der in Deutschland lebenden Menschen muslimische Glaubensangehörige.
Hier geht es zur PDF-Datei


Verlängerung der Aussetzung von Abschiebungen für Duldungsträger nach Syrien
Angesichts der unverändert dramatischen Lage in Syrien wird die mit Rundschreiben vom 2. April 2012 verfügte Aussetzung von Abschiebungen nach Syrien gem. § 60 a Abs. 1 AufenthG bis zum 1. Oktober 2017 erneut verlängert. Das Bundesministerium des Innern hat mit Schreiben vom 30.09.2016 das für die Verlängerung des Abschiebestopps erforderliche Einvernehmen erklärt. Das Rundschreiben gilt nur für syrische Staatsangehörige, die im Asylverfahren –aus welchen Gründen auch immer- keinen Schutzstatus erhalten haben oder sich aus anderen Gründen mit Duldung hier aufhalten.


Fördermittel für Veranstaltungen mit Flüchtlingen                                  Mit Hilfe finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums des Innern und von Pro Asyl fördert die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus im Rahmen des Projekts "Veranstaltungen mit Flüchtlingen" ab sofort Aktionen das ganze Jahr über.

Hier finden Sie eine Option zur finanziellen Förderung für Veranstaltungen mit Flüchtlingen.

 
Änderung des Asylgesetzes
Die bisherige Unterscheidung zwischen Asylsuchenden, die unerlaubt aus einem sicheren Drittstaat einreisen und anderen Asylsuchenden (§ 55 Abs. 1 Satz 3 AsylG a.F.) wird im Hinblick auf das Entstehen der Aufenthaltsgestattung aufgegeben. Die Aufenthaltsgestattung entsteht grundsätzlich einheitlich mit Ausstellung des Ankunftsnachweises (§ 55 Abs. 1 Satz 1 AsylG). Durch eine Übergangsregelung wird Rechtssicherheit für diejenigen geschaffen, die vor dem Inkrafttreten der Neuregelung im Bundesgebiet um Asyl nachgesucht haben (§ 87c AsylG).


Verpflichtungserklärung (§§ 68, 68a AufenthG)
Die Verpflichtungserklärung wird auf fünf Jahre begrenzt, um Verpflichtungsgeber vor unabsehbaren finanziellen Belastungen zu schützen. Dies gilt auch für Altfälle, löst jedoch keinen Anspruch des Verpflichtungsgebers gegenüber der öffentlichen Stelle auf Rückerstattung aus, sofern dieser in der Vergangenheit bereits länger als fünf Jahre einstandspflichtig gewesen ist. Ferner wird - insbesondere vor dem Hintergrund einer Vielzahl erfolgreicher Asylanträge von im Rahmen von Landesaufnahmeprogrammen nach § 23 Absatz 1 AufenthG aufgenommenen Personen - klargestellt, dass die Erteilung eines (anderen) humanitären Aufenthaltstitels die Haftung des Verpflichtungsgebers aus der Verpflichtungserklärung vor Ablauf des Zeitraums von fünf Jahren unberührt lässt, insoweit also durch die Zuerkennung internationalem Schutzes und durch die anschließende Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 1 oder 2 AufenthG nach Aufnahme in ein Landesaufnahmeprogramm kein Zweckwechsel eintritt, der die 5-Jahres-Frist verkürzt.

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