Aussicht vom Lindelbrunn
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Herbst im Landkreis
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Silzer See
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Reben im Winter
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Zahlen, Daten und Fakten

Aktuelle Zahlen:

Vom 25.02. bis 03.03.2017 sind 204 Geflüchtete in Rheinland-Pfalz aufgenommen worden, die Flüchtlingszahl insgesamt beträgt seit 05.09.2015 nach Mitteilung der ADD 73.794.


Zahl der Asylentscheidungen weiterhin steigend
Das BAMF hat im laufenden Jahr über die Asylanträge von 615.527 Personen entschieden – allein im November für 86.049 Personen. „Abgelehnt wurden die Anträge von 23.856 Personen (22,7 %). Anderweitig erledigt (z.B. durch Dublin-Verfahren oder Verfahrenseinstellungen wegen Rücknahme des Asylantrages) wurden die Anträge von 11.320 Personen (13,2 %)“. Die Zahlen der im November 2016 gestellten Erst- und Folgeanträge verteilten sich bei den Hauptherkunftsländern folgendermaßen: Syrien 4.604, Afghanistan 2.995 und Irak 2.265. Von Januar bis November 2016 wurden im EASY-System 304.929 Zugänge von Asylsuchenden registriert. 
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(09.12.2016)


Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge bleibt auf dem Niveau der Vormonate und ist somit deutlich geringer als noch am Anfang des Jahres. Im Oktober 2016 wurden 15.000 zugezogene Flüchtlinge erfasst – im Vergleich zu 91.600 Personen im Januar 2016. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Schließung der Balkanroute zurückzuführen. Es bleibt offen, ob sich neue Fluchtrouten entwickeln und die Zahl wieder ansteigt.


Herkunftsländer der Flüchtlingsmigration konzentrieren sich auf Kriegs- und Krisengebiete. Im Oktober 2016 kamen 54,5 Prozent der Flüchtlinge, die im EASY-System erfasst wurden, aus Ländern, die von Kriegen, Bürgerkriegen oder starker politischer Verfolgung betroffen sind, alleine 14,6 Prozent aus Syrien. Allerdings ist dies ein deutlicher Rückgang gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres, als noch gut 80 Prozent aus diesen Ländern kamen (und ca. 36 % aus Syrien). Die Zahl der Personen aus den Ländern des Westbalkans bleibt gering. Die Herkunftsländerangaben des EASY-Systems beruhen auf Selbstangaben.



Die Schutzquoten variieren stark nach Herkunftsländergruppen. Von Januar bis Oktober 2016 wurde über die große Mehrheit der Asylerstanträge von Staatsbürgern aus Syrien (98,1 %), Eritrea (94,2 %) und dem Irak (71,5 %) positiv beschieden, während umgekehrt nahezu alle Asylerstanträge von Personen aus den Ländern des Westbalkans abgelehnt wurden. Bei Staatsbürgern aus Afghanistan wurden 51,3 Prozent der Anträge positiv beschieden.
Quelle: Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit)


Innenministerium korrigiert Flüchtlingszahlen 2015
Nach Angaben des Bundesministeriums des Innern kamen im Jahr 2015 weniger Asylsuchende nach Deutschland als ursprünglich angenommen. Das teilte das Ministerium am 30.09.2016 in einer Presseerklärung mit. Damit korrigierte die Bundesregierung ihre bisherige Schätzung, die die Zahl der Schutzsuchenden auf 1,1 Millionen beziffert hatte. Die Differenz sei vor allem auf Mehrfachregistrierungen zurückzuführen, so das Ministerium: 
Insgesamt zogen 2015 2,14 Millionen Menschen nach Deutschland. Nach Abschluss der Nachregistrierungen liegt die Zahl der Einreisen von Asylbewerbern 2015 bei 890.000 Menschen. 997.551 Menschen zogen aus Deutschland weg. Insgesamt ergibt sich für das Jahr 2015 ein Wanderungsgewinn von 1.139.000 Menschen. 
Weitere Informationen:
Zur PDF-Datei
(14.12.2016, PDF, 14 MB)

„Tödlichstes Jahr“ im Mittelmeer
Zwischen dem 01.01. und dem 04.11.2016 sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) 4.220 Migrantinnen im Mittelmeer ums Leben gekommen. Das gab die Organisation am 04.11.2016 in einer Pressemitteilung bekannt. 2016 sei damit schon jetzt das „tödlichste Jahr“ für MigrantInnen im Mittelmeer. Im gesamten Jahr 2015 hatte die IOM 3.770 Todesfälle registriert.


Warum kommen Flüchtlinge nach Deutschland?

Aufgrund verschiedener Krisenherde in der Welt fliehen die Menschen vor Gewalt, Krieg oder Verfolgung aus ihren Heimatländern – derzeit sind weltweit rund 60 Millionen Menschen auf der Flucht – die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Dies ist die höchste Zahl seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Zwar fliehen die Betroffenen in der Regel zunächst in die Nachbarländer, doch machen sich viele Menschen auf den Weg nach Europa, das politische Stabilität und eine Perspektive auf ein neues Leben verspricht, bis eine Rückkehr ins eigene Herkunftsland wieder möglich ist.

Nach Artikel 16a des Grundgesetzes (GG) der Bundesrepublik Deutschland genießen politisch Verfolgte Asyl.


Verteilung der Asylbewerber

Es bestehen Aufnahmequoten für die einzelnen Bundesländer. Diese legen fest, welchen Anteil der Asylbewerber jedes Bundesland aufnehmen muss und werden nach dem sogenannten "Königsteiner Schlüssel" festgesetzt. Er wird für jedes Jahr entsprechend der Steuereinnahmen und der Bevölkerungszahl der Länder berechnet.      

Nach Informationen des Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz haben in diesem Jahr mit Stand vom 9.10.2016 bisher 13.884 Menschen in Rheinland-Pfalz Zuflucht gesucht.

Zum Stichtag 31.08.2016 befanden sich insgesamt 18.892 Personen in Rheinland-Pfalz im laufenden Asylverfahren und somit im Besitz einer Aufenthaltsgestattung. Außerdem befanden sich zum Stichtag 31.08.2016 10.670 Personen im Besitz einer Duldung. Darunter sind auch Personen, die ihren Asylantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge noch nicht stellen konnten.

Derzeit sind ca. 1200 Geflüchtete im Landkreis Südliche Weinstraße gemeldet.

Weitere aktuelle Flüchtlingzahlen finden Sie hier:

http://www.bamf.de/DE/Infothek/Statistiken/Asylzahlen/asylzahlen-node.html                      

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