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Ausländerangelegenheiten

Die Ausländerbehörde ist für alle Fragen, die den Aufenthalt von Ausländern in Deutschland betreffen, zuständig. Dazu gehören insbesondere:


1. Antrag auf Erteilung / Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis / Niederlassungserlaubnis

Jeder Ausländer, ausgenommen EU-Bürger, benötigt für einen längerfristigen Aufenthalt in Deutschland einen entsprechenden Aufenthaltstitel.
Für die Beantragung ist eine persönliche Vorsprache bei der Ausländerbehörde erforderlich. Hierzu bringen Sie bitte den Antrag vollständig ausgefüllt mit. Zusätzlich sind die Vorlage des gültigen Reisepasses, ein biometrisches Passbild, ein Nachweis über die Krankenversicherung in Deutschland sowie ein Nachweis über die Sicherung des Lebensunterhaltes (Arbeitsvertrag und Gehaltsnachweise der letzten drei Monate oder Jobcenterbescheid) notwendig.
Weitere Unterlagen werden bei Bedarf von der Ausländerbehörde nachgefordert und sind umgehend nachzureichen.


2. Übertrag des Aufenthaltstitels bei abgelaufenem Reisepass

Inhaber eines unbefristeten Aufenthaltstitels müssen nach Ablauf des Reisepasses ihren Aufenthaltstitel auf den neuen Reisepass übertragen lassen.
Hierzu ist eine persönliche Vorsprache des Betroffenen bei der Ausländerbehörde notwendig, da die Fingerabdrücke für den neuen elektronischen Aufenthaltstitel abgenommen werden müssen. Zu dieser Vorsprache ist der Antrag auf Übertrag vollständig ausgefüllt, der neue Reisepass sowie ein neues biometrisches Passbild mitzubringen.


3. Antrag auf Umverteilung / Streichung der Wohnsitzauflage

Inhaber einer Aufenthaltsgestattung, einer Duldung oder einer Aufenthaltserlaubnis nach § 22, 23 oder 25 Absatz 1-3 Aufenthaltsgesetz unterliegen einer Wohnsitzauflage.
Ein Umzug in ein anderes Bundesland muss in diesen Fällen schriftlich bei der zuständigen Ausländerbehörde beantragt werden. Dazu füllen Sie den Antrag vollständig aus und übersenden diesen gemeinsam mit einem Mietvertrag für eine Wohnung am neuen Wohnort sowie Nachweisen für die Begründung des Umzuges (Arbeitsvertrag, Heiratsurkunde, Geburtsurkunde, o.ä.).
Die Bearbeitung dauert in der Regel 4-6 Wochen. Der Antragsteller wird schriftlich über die Entscheidung informiert. Vor dieser Entscheidung ist ein Umzug nicht erlaubt.


4. Stellenbeschreibung

Ausländer, bei denen eine Beschäftigung nur mit Erlaubnis der Ausländerbehörde gestattet ist, müssen diese Erlaubnis schriftlich beantragen. Hierzu ist eine Stellenbeschreibung vom möglichen Arbeitgeber vollständig auszufüllen und an uns zu übersenden.
Die Bearbeitung dauert in der Regel 4-6 Wochen. Der Antragsteller wird schriftlich über die Entscheidung informiert. Vor dieser Entscheidung ist eine Arbeitsaufnahme nicht gestattet.


5. Angabe einer Verpflichtungserklärung zur Einladung eines Ausländers

Ausländer, die zu Besuch oder zum längerfristigen oder dauerhaften Aufenthalt nach Deutschland einreisen möchten, benötigen zur Einreise ein entsprechendes Visum. Hierfür ist grundsätzlich eine Verpflichtungserklärung notwendig. Diese ist ca. 3 Monate vor der geplanten Einreise des Gastes zu beantragen.
Bei einer Verpflichtungserklärung verpflichtet sich ein in Deutschland lebender Einladender, finanziell für den Gast während seines Aufenthaltes zu haften.
Zur Beantragung ist eine persönliche Vorsprache des Einladenden notwendig. Bringen Sie dazu den vollständig ausgefüllten Antrag, ihren Personalausweis oder Reisepass sowie ihre letzten 3 Gehaltsnachweise mit. Im Falle einer Selbstständigkeit ist eine Bescheinigung des Steuerberaters (siehe Muster) notwendig.
Die Verpflichtungserklärung kostet 29,00 € und wird direkt bei der Vorsprache ausgestellt.


6. Überprüfung der Freizügigkeitsberechtigung bei EU-Bürgern

EU-Bürger sind grundsätzlich freizügigkeitsberechtigt nach dem Freizügigkeitsgesetz/EU. Zur Überprüfung dieser Freizügigkeit ist es notwendig, dass jeder EU-Bürger eine Aufenthaltsanzeige entweder beim Einwohnermeldeamt oder bei der Ausländerbehörde abgibt.
Zudem ist einmalig erforderlich, dass folgende Unterlagen bei der Ausländerbehörde vorgelegt werden:

  • Gültiger Reisepass oder Personalausweis
  • Biometrisches Passbild
  • Krankenversicherungsnachweis (Kopie der Karte genügt)
  • Arbeitsvertrag sowie 3 Gehaltsnachweise oder Jobcenterbescheid

Familienangehörige eines EU-Bürgers, die selbst keine EU-Bürger sind, benötigen für ihren längerfristigen Aufenthalt im Bundesgebiet einen Aufenthaltstitel.

Download Merkblatt für EU-Bürger


7. Betreuung der zugewiesenen Asylbewerber


Zuständige Mitarbeiter

Dokumente

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