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Baulast

Baulasten werden eingetragen als öffentlich-rechtliche Absicherung von baurechtlichen Anforderungen. Dies kann sich beziehen auf die Zusammenlegung von Grundstücken, den Nachweis von Zufahrten und Stellplätzen, die Übernahme von Abstandsflächen, die Gewährleistung des Brandschutzes und vieles weitere mehr.

Im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens wird auf das Erfordernis einer Baulasteintragung hingewiesen. In Einzelfällen kann eine Baulast eigenständig eingetragen werden, auch ohne aktuelles Bauvorhaben, z. B. bei einer Grundstückteilung.

Für die Eintragung einer Baulast sind folgende Unterlagen vorzulegen:

  1. beglaubigter Grundbuchauszug vom zu belastenden Grundstück (Flurstücknummer); erhältlich beim Grundbuchamt – Amtsgericht
  2. Adressen aller Eigentümer
  3. amtlicher Lageplan und 5 Kopien (erhältlich beim Vermessungs- und Katasteramt) mit grün eingezeichneter Baulast
    In diese Lagepläne ist das Bauvorhaben einzutragen, kreuzweise zu schraffieren und zu vermaßen.
  4. Falls der Eigentümer des Grundstücks eine Firma ist, benötigen wir zusätzlich einen Handelsregisterauszug.

Die Baulast wird bei der Kreisverwaltung im Baulastenverzeichnis geführt. Eine Eintragung ins Grundbuch (privatrechtlich) erfolgt nicht.Daher empfiehlt es sich, z. B. vor dem Kauf eines Grundstückes, eine Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis einzuholen. Diese Auskunft ist grundsätzlich gebührenpflichtig.

Zuständige Mitarbeiter

Dokumente

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