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Persönliches Budget

Das Hilfsangebot ist eine ambulante Hilfeform für behinderte Menschen, die über das Sozialgesetzbuch XII finanziert wird. Geeignete Personen erhalten einen monatlichen Geldbetrag (Persönliches Budget), mit dem sie sich die individuellen Hilfen sicher stellen können, die sie für ein Leben in einer eigenen Wohnung benötigen.

Die Höhe der Geldleistung richtet sich nach den notwendigen Hilfeleistungen durch Dritte, die man benötigt, um selbständig wohnen zu können.

Welche Vorteile bietet das Persönliche Budget?

  • Mehr Mitbestimmung darüber, wer die erforderliche Hilfeleistungen leistet
  • Die Möglichkeit, sein gewohntes Lebensumfeld nicht verlassen zu müssen
  • Eine Alternative zum Betreuten Wohnen oder Wohnheim
  • Die Möglichkeit, aus einer intensiveren betreuten Wohnform in eine eigene Wohnung -in seinem gewohnten Umfeld- entlassen zu werden

Der Antrag besteht aus folgenden Unterlagen

  • Formloses Anschreiben, aus dem hervorgeht, aus welchen Gründen ein persönliches Budget beantragt wird und welche Dienste/Institutionen den behinderten Menschen derzeit betreuen
  • Sozialhilfefragebogen mit Anlagen
  • Sonstige Unterlagen (z.B. aktuelle medizinische Gutachten) zur Behinderung
  • Nachweise über Einkommen und Vermögen

Was geschieht nach der Antragstellung?

Nach Eingang des Antrages werden fehlende Unterlagen beim Antragsteller oder dessen gesetzlichem Vertreter angefordert. Außerdem wird festgelegt, wer den individuellen Teilhabeplan (THP) erstellen soll. Nach Eingang des ausgefüllten THP besucht der Sozialdienst den Antragsteller, um sich ein eigenes Bild zum notwendigen Hilfebedarf zu machen. Abschließend wird der Antrag in der Teilhabekonferenz mit allen Beteiligten des Einzelfalles erörtert und festgelegt, ob und in welcher Höhe ein Persönliches Budget ausbezahlt werden kann.

Zuständige Mitarbeiter

Dokumente

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