Die Querflöte

Die Querflöte

Die Querflöte zählt zu der Instrumentengruppe, bei der der Ton mittels einer Scheidekante erzeugt wird. Der Ton entsteht dadurch, dass der vom Bläser ausgehende Luftstrom an der Kante des Mundlochs geteilt wird; ein Teil der Luft geht ins Instrument, ein Teil nicht. Man kann diesen Vorgang mit dem Blasen auf einer Flasche vergleichen.

Früher war die Querflöte aus Holz, heute ist sie aus Metall (teilweise sogar Silber oder Gold) und mit einem aufwendigen, von Theobald Böhm im 19. Jahrhundert erfundenen Klappenmechanismus, versehen.

Die Querflöte ist in vielen Bereichen der Musik zuhause, so in der klassischen Bläser-Kammermusik und im Sinfonieorchester. Aber auch im Jazz wird sie inzwischen öfter verwendet, vor allem in der Big-Band, wo die Querflöte meist als Nebeninstrument von Saxophonisten gespielt wird.
Im Blasorchester ist die Flöte vor allem für die etwas sanfteren Töne zuständig; sie kann sich aber auch bei lauten Tuttistellen in der hohen Lage sehr gut behaupten.
Im Orchester wird ebenfalls die Piccoloflöte verwendet, welche halb so groß und dadurch eine Oktave höher, doppelt so laut und schwieriger in der Bedienung ist wir die reguläre Querflöte. Auch größere Flöten wie die Alt- oder die Bassflöte sind, wenn auch selten, in Gebrauch.

Der Unterricht kann schon im Alter von ca. 8 Jahren beginnen, jedoch sollte das Kind nicht zu klein und schwach sein, da die Querflöte erheblich mehr Luft braucht und schwieriger zu halten ist als die Blockflöte. Das Erlernen wird erleichtert, wenn ein Kind bereits über Notenkenntnisse verfügt oder bereits auf der Blockflöte spielen kann. Ein Anfängerinstrument ist schon ab 550,00 Euro zu haben. Eine Absprache mit dem Instrumentallehrer ist vor dem Instrumentenkauf jedoch dringend zu empfehlen.
                                         

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