Feuerwehr Edenkoben
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Der Gefahrstoffzug

Der Träger des Gefahrstoffzuges ist der Landkreis Südliche Weinstraße.

Der Personalstand setzt sich aus den Feuerwehren der Verbandsgemeinden des Landkreises zusammen. Die erforderlichen Fahrzeuge und Gerätschaften werden vom Landkreis beschafft und bei den einzelnen Feuerwehren stationiert.

                                         

Zugführung:

Jürgen Hartmann (Zugführung)

stellvertr. Zugführer Jürgen Hartmann
 

Zugführung:

Herbert Rieger (Stellvertreter)

stellvertr. Zugführer Herbert Rieger
 

Aufgaben und Einsatzbereiche des Gefahrstoffzuges

Die Aufgaben der Feuerwehr im abwehrenden Gefahrenschutz lassen sich für den Bereich Gefahrstoffe in zwei Teilbereiche aufteilen.

1. Unaufschiebbare Erstmaßnahmen

Diese werden von den jeweiligen örtlichen Feuerwehreinheiten durchgeführt, d.h. jede Ortsfeuerwehr ist in ihrem Ausrückebereich im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch für Unfälle mit Gefahrstoffen zuständig.

Unaufschiebbare Erstmaßnahmen sind:

 
 
Gefahrstoffzug
  • Retten von Menschenleben
  • Grobes Festlegen des Gefahrenbereiches
  • Absperren
  • Erstes behelfsmäßiges Abdichten von Behältern
  • Eindämmen und Auffangen von Gefahrstoffen
  • Brandbekämpfung soweit erforderlich
  • Entfernen von gefahrvergrößernden Objekten aus dem Gefahrenbereich
 

2. Fachspezifische Ergänzungsmaßnahmen

Diese werden von Facheinheiten mit besonderer Ausrüstung, in diesem Fall vom Gefahrstoffzug durchgeführt.

Fachspezifische Ergänzungsmaßnahmen sind:

  • Erfassen und beurteilen von Stoffinformationen einschließlich spüren, nachweisen und messen
  • Festlegen des Gefahrenbereichs
  • Absperren
  • Eindämmen
  • Aufnehmen
  • Umfüllen
  • Dekontamination
  • Niederschlagen von Gefahrstoffen
  • Neutralisieren

Der Gefahrstoffzug des Landkreises Südliche Weinstraße setzt sich aus folgenden Fahrzeugen zusammen:

  • einem Einsatzleitwagen (ELW 2)
  • einem Messtrupp-Fahrzeug (MeF-G)
  • zwei Gerätewagen für Gefahrstoffe (GW-G1)
  • einem Gerätewagen Atemschutz (GW-A)
  • einem Mehrzweckfahrzeug Dekontamination (MZF Dekon) 
  • einem Gerätewagen für Gefahrstoffe (GW-G2), gestellt von der Stadt Landau
  • einem Tanklöschfahrzeug 24/50 (TLF 24/50)


Der Gefahrstoffzug kann je nach Einsatzlage in verschiedenen
Variationen eingesetzt werden:

  • nur fachliche Beratung vor Ort
  • Durchführung von Messungen vor Ort
  • Einsatz von Teilen des Gefahrstoffzuges
    (z.B.: nur zur Bereitstellung von Pressluftatmern)
  • Einsatz des gesamten Gefahrstoffzuges

Der Gefahrstoffzug hat jedoch noch weitere Aufgaben:

  • Einsatz zur Löschwasserrückhaltung bei Bränden
  • Einsatz in Notfallsituationen in der Umgebung von kerntechnischen Anlagen
  • Unterstützung von anderen Fachbehörden bei Tierseuchen
  • Einsatz bei Verdacht auf Terroranschläge (Milzbrand, usw...)

Ausbildung im Gefahrstoffzug


Voraussetzung für die Mitwirkung von Feuerwehrangehörigen im Gefahrstoffzug sind folgende Ausbildungen:


  • Feuerwehrgrundausbildung
  • Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger
  • Träger vorn Chemikalienschutzanzügen


Die Mitglieder des Gefahrstoffzuges benötigen darüber hinaus noch weitere Zusatzausbildungen, die an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz in Koblenz durchgeführt werden.
 
Dies sind:

Gefahrstoffzug
Gefahrstoffzug
 
  • Lehrgang ABC-Einsatz (70 Stunden)
  • Messpraktikum Gefahrstoffe (20 Stunden)
  • Messpraktikum Strahlenschutz (12 Stunden)
  • Gerätewart Gefahrgut-Ausrüstung (28 Stunden)
  • Führen im ABC-Einsatz (70 Stunden)
  • Fachkundelehrgang Strahlenschutz (35 Stunden)

Kontakt

Kreisverwaltung
Referat 32-Brand- und Katastrophenschutz
An der Kreuzmühle 2
76829 Landau

Telefax 06341 31-828
E-Mail

Baumgartner,Udo
Telefon 06341 940-330
E-Mail

Reinhard, Edith
Telefon 06341 940-327
E-Mail

Held, Daniela
Telefon 06341 940-327
E-Mail

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