Aktuelles

Wettbewerbe

Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie;
Förderprogramm „HyLand - Wasserstoffregionen in Deutschland“, Förderaufruf für „HyExperts“ und „HyPerformer“ bis 30.9.2019


Mit dem Förderprogramm „HyLand - Wasserstoffregionen in Deutschland“ will das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) den Aufbau von Wasserstoffregionen unterstützen, da Wasserstoff einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele und zur Integration der Energiesektoren mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien leisten kann. Nach dem ersten Förderaufruf für „HyStarter“ im Januar können sich nun „HyExperts“ und „HyPerformer“ bis 30.09.2019 mit Grobkonzepten oder bereits konkretisierten Umsetzungskonzepten für die Förderung bewerben.

Das Förderprogramm „HyLand - Wasserstoffregionen in Deutschland“ soll interessierte Kommunen und kommunale Zusammenschlüsse unterstützen, Wasserstoffregion zu werden. Um die unterschiedlichen Wissens- und Erfahrungsstände zu berücksichtigen, reicht die Förderung von der Unterstützung bei der Sensibilisierung für das Thema, der Entwicklung erster Ideen für integrierte Konzepte und der initialen Organisation der Akteurslandschaft (HyStarter) über die Erstellung von integrierten Konzepten und tiefergehenden Analysen (HyExperts) bis hin zur konkreten Umsetzung von Konzepten (HyPerformer) und erfolgt entsprechend in gesonderten Förderaufrufen.

Nach dem Förderaufruf für HyStarter im Januar 2019 (s. Bezugsrundschreiben) ist nun der Förderaufruf für „HyExperts“ und „HyPerformer“ gestartet. Wettbewerbsbeiträge müssen bis spätestens zum 30.09.2019 über die Plattform easy-Online (https://foerderportal.bund.de/easyonline/) eingereicht werden und zusätzlich per Post innerhalb von zwei Wochen nach Ende der Online Einreichungsfrist beim Projektträger eingehen (spätestens 14.10.2019).

Als „HyExperts“ können sich mithilfe der zur Verfügung gestellten Vorlage (Anlage 1) mit einem Grobkonzept Regionen bewerben, die bereits erste Projekterfahrungen und Kenntnisse gesammelt haben, deren Realisierung aber noch projektübergreifender konzeptioneller Beratung bedarf. Über die Förderung sollen sie bei der Erstellung eines umsetzungsfähigen Gesamtkonzepts unterstützt werden. In dieser Kategorie wird eine Förderung von bis zu 300.000 € für maximal fünf Gewinnerregionen bereitgestellt.

Als „HyPerformer“ können sich mit der entsprechenden Vorlage (Anlage 2) Regionen und regionale Projektkonsortien bewerben, die detailliert nachweisen, dass sie bereit und in der Lage sind, ihre Konzepte umzusetzen. Die Förderung erfolgt durch die Gewährung von Investitionszuschüssen über einen exklusiven, auf die jeweiligen Gewinnerregionen bezogenen Förderaufruf.

Insgesamt soll in dieser Kategorie in den max. zwei Gewinnerregionen eine Fördersumme von bis zu 20 Mio. € für Beschaffungen von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (Investitionszuschüsse für Anwendungen) bereitgestellt werden. Eine Liste förderfähiger Gegenstände sowie deren Fördermodalitäten kann dem Anhang der als Anlage 3 beigefügten Auslobungsunterlagen entnommen werden.

Die Förderbedingungen für Elektrolyseure stehen allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der EU-Kommission. Die weiteren Einzelheiten zum Wettbewerbsaufruf, zum Auswahlverfahren sowie zu den Bewertungskriterien und deren Gewichtung bitten wir den Auslobungsunterlagen zu entnehmen.

Alle weiteren Informationen erhalten Sie hier.



Gründerwettbewerb „Pioniergeist 2019“ gestartet
Preisgelder im Gesamtwert von 35.000 Euro zu gewinnen

Pioniergeister gesucht: Existenzgründerinnen und Existenzgründer, die sich während der letzten fünf Jahre selbstständig gemacht, ein Unternehmen übernommen haben oder in diesem Jahr gründen werden, können sich ab sofort bis zum 30. August 2019 bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für den Gründerpreis „Pioniergeist 2019“ bewerben.

Der Preis für das beste Gründungskonzept ist mit 15.000 Euro dotiert, der Zweit- und der Drittplatzierte erhalten 10.000 Euro beziehungsweise 5.000 Euro. Darüber hinaus vergeben die Business Angels Rheinland-Pfalz wieder einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 Euro für die beste Gründungsidee.

Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter www.pioniergeist.rlp.de abrufbar.

Die Preisverleihung des vom SWR Fernsehen, der Volksbanken Raiffeisenbanken und der ISB ausgerichteten Wettbewerbs wird am 26. November 2019 im Foyer des SWR in Mainz stattfinden. Neben dem Preisgeld lockt die Medienresonanz rund um den „Pioniergeist 2019“, die den Start eines neuen Unternehmens zusätzlich unterstützt. Der Gründerpreis wird in diesem Jahr bereits zum 21. Mal vergeben.




SUCCESS 2019 - Vorsprung durch Innovation

Das Land Rheinland-Pfalz ist geprägt durch seine mittelständische Wirtschaft. Besondere Bedeutung kommt hierbei den vielen innovativen Unternehmen zu. Neue Verfahren, Produkte und Dienstleistungen bieten Alleinstellungsmerkmale und sind damit unverzichtbar, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen.

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) zeichnet deshalb auch in 2019 die besten und erfolgreichsten Innovationen rheinland-pfälzischer Unternehmen aus.
Es werden Preise bis zu 15.000 EUR vergeben.

Bewerben können sich kleine und mittlere Unternehmen gemäß der gültigen EU-Definition (KMU) mit einem Sitz oder einer Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz, die ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben entsprechend der "Success"-Richtlinie erfolgreich abgeschlossen haben und für dessen wirtschaftliche Verwertung Markterfolge belegen können.

Im Rahmen dieses Wettbewerbs wird zusätzlich eine Sonderprämie in Höhe von EUR 15.000 zum Thema „Lasertechnologie" vergeben.

Die Prämierung wird durch den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister, Herrn Dr. Volker Wissing, im Rahmen einer öffentlichen Feierstunde am 24.10.2019 in Mainz durchgeführt. Für die Bewerbung steht auf der Internetseite der ISB der Bewerbungsbogen und die geltende Richtlinie zum Förderprogramm unter www.isb.rlp.de zur Verfügung.

Die Bewerbung ist bis zum 31.07.2019 direkt an die ISB zu richten.



Landespreis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

Das Land Rheinland-Pfalz zeichnet seit 1998 jedes Jahr Firmen, Betriebe und Dienststellen aus, die sich in vorbildlicher Weise um die Integration schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben verdient machen. Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Rheinland-Pfalz können sich bewerben oder vorgeschlagen werden. Es gibt Auszeichnungen für Unternehmen der Privatwirtschaft (Großbetrieb, Mittelbetrieb,

Kleinbetrieb) sowie eine Auszeichnung für den Öffentlichen Dienst in Rheinland-Pfalz.

In allen genannten Kategorien können jeweils drei Preisträger ausgezeichnet werden. Die jeweils erstplatzierten Preisträgerinnen und Preisträger erhalten eine Prämie von je 3.000 Euro. Zusätzlich kann ein Sonderpreis an ein Unternehmen vergeben werden, das durch innovative Ideen beispielhaft die Integration von Menschen mit Behinderungen in das Arbeitsleben vorantreibt. Dieser Preis ist ebenfalls mit 3.000 Euro dotiert.

Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 31.05. jeden Jahres beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung eingereicht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungen

ISB GRÜNDERTAG 2019

Sie haben bereits eine bahnbrechende Geschäftsidee und wissen noch nicht genau, wie Sie loslegen sollen? Sie wollen Ihr Unternehmen noch erfolgreicher aufstellen? Dann sind Sie beim ISB Gründertag 2019 richtig!

In unseren Workshops zu den Themen Businessplan, Marketing und natürlich Finanzierung und Rechtssicherheit können Sie sich Inspiration holen, Fachwissen aneignen und unsere Expertinnen und Experten befragen.

Darüber hinaus eignet sich der ISB Gründertag hervorragend zum Netzwerken mit anderen Gründerinnen und Gründern und zum Kennenlernen der wichtigsten Institutionen und Ansprechpartner des Landes.

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), die Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz GmbH und das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz laden Sie herzlich ein!

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.




17.09.2019, 18.30 Uhr – Ausstellungseröffnung Kreativwettbewerb Interiordesign und Handel im Zentrum für Baukultur, Im Brückenturm | Rheinstraße 55 in 55116 Mainz

Im Rahmen der Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) "Neue Wege für Innerstädtische Netzwerke" in Kooperation mit dem Ministerium der Finanzen (FM) und der Architektenkammer Rheinland-Pfalz suchte der Kreativwettbewerb „Interiordesign und Handel“ Projekte und Ideen, die zur Aufwertung von Innenstädten und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit stationärer Händler und der Innerstädtischen Akteure wie Gastronomen, Hoteliers, Apotheker, Ärzte, Immobilieneigentümer, Kreative etc. beitragen.
Die Ausstellung zeigt die vielfältigen Ergebnisse dieses Wettbewerbs.

https://www.zentrumbaukultur.de/veranstaltungen/aktuelle-veranstaltungen.html




Branchen-Gespräche 2019

1. 05. September 2019 - Künstliche Intelligenz (KI) in der Produktion

Frau Staatssekretärin Daniela Schmitt lädt Vertreter aus Industrie und Forschung zum
Branchen-Gespräch „Künstliche Intelligenz (KI) in der Produktion“ am Donnerstag, 5. September 2019, ab 14.00 Uhr in das Wirtschaftsministerium nach Mainz ein.

Künstliche Intelligenz (KI) bietet vielfältige Möglichkeiten, die Verantwortlichen bei ihren Steuerungsaufgaben in der Produktion zu unterstützen:
- Wie werden die Mitarbeiter mit den notwendigen Informationen ausgestattet?
- Wie können die laufenden Aufträge optimal auf den Anlagen abgearbeitet und freie Kapazitäten
genutzt werden?
- Wie kann die Bearbeitung von Teilen optimiert werden?
- Wann fallen Wartungen an und wie können diese mit geringen Ausfallzeiten eingeplant werden?

Für diese und weitere Fragen kann Künstliche Intelligenz Entscheidungshilfen liefern. Darüber hinaus kann KI entlasten, wenn Maschinen über bestimmte Aufgaben autonom entscheiden.
Die Referenten werden die Nutzung von Künstliche Intelligenz in der Produktion an konkreten Projektbeispielen aufzeigen. Im Podiumstalk und den Arbeitsgruppen werden diese Möglichkeiten diskutiert. Die Referenten werden die Nutzung von Künstliche Intelligenz in der Produktion an konkreten Projektbeispielen aufzeigen. Im Podiumstalk und den Arbeitsgruppen möchten wir diese
Möglichkeiten mit Ihnen diskutieren.
Für Programm und Einladung folgen Sie bitte dem folgenden Link:

https://mwvlw.rlp.de/fileadmin/mwkel/Abteilung_3/Industrie/Veranstaltungen/Veranstaltung_Kuenstliche_Intelligenz_-_05.09.2019.pdf




1. 17. Oktober 2019 - Informationsveranstaltung „Lokale 5G-Netze – Chancen für die digitale Fabrik“

Donnerstag, 17. Oktober 2019, ab 16.00 Uhr, Business + Innovation Center Kaiserslautern GmbH, Trippstadter Str. 110, 67663 Kaiserslautern.

Nähere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze:
https://mwvlw.rlp.de/de/themen/wirtschaftszweige/industrie/




Künstliche Intelligenz in der Produktion

Die Veranstaltung findet statt ab 14.00 Uhr im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau: am Donnerstag, 05.09.2019

Das Programm und die Anmeldeunterlagen finden Sie jeweils etwa acht Wochen vor den Veranstaltungen unter folgendem Link.

Messen

Weiterbildung / Qualifizierung

Die Kreisvolkshochschule Südliche Weinstraße startet Online-Kurse für kaufmännische Qualifizierungen:

Die berufliche Weiterbildung gehört seit über 50 Jahren zum Bildungsauftrag der Volkshochschulen; Mit modernen Präsenz- und Online-Kursen startet die Kreisvolkshochschule (KVHS) Südliche Weinstraße ab März 2017 in ein neues Zeitalter.

Von der Finanzbuchhaltung über Lohnbuchführung und Bilanzierung bis hin zu Steuerrecht und Personalwirtschaft bietet die KVHS Südliche Weinstraße ab dem 9. März 2017 ein breites Angebot an Online-Kursen, die zum Teil durch Präsenzseminare ergänzt werden. Die Kurse führen zu hochwertigen Fachkraft- und Buchhalter-Abschlüssen auf IHK- Niveau.

Diese Web-Seminare bieten mehr Flexibilität und individuelle Zeitplanung für Teilnehmende zur Unterstützung des Lernerfolgs.

Informationen und Anmeldung bei der Kreisvolkshochschule unter:
Telefon-Nummer: 0 63 41 / 940 122 oder Fax-Nr.: 0 63 41 / 940 500
oder E-Mail.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier.

Unternehmensnachfolge

Unternehmensnachfolge erfolgreich zu regeln, ist kein Alltagsgeschäft im Unternehmen, sondern ein schwieriger Prozess. Auch mit einem breiten Hintergrund an unternehmerischer Erfahrung sollte man sich umfassend informieren und bei der notwendigen Bestandsanalyse sowie bei den steuerlichen und rechtlichen Regelungen, die mit einer Nachfolgeregelung verbunden sind, beraten lassen.


Informationen
Eine detaillierte Information über alle Aspekte der Unternehmensübergabe und -übernahme bietet die Broschüre des Bundeswirtschaftsministeriums. Sehr hilfreich sind auch die Internetportale des Bundes, die auf dieser Seite unter den externen Internetangeboten stehen. Sprechen Sie auch Ihre Kammern und Berufsverbände auf weitere Informationen an. Der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) hat einen Leitfaden mit „Standards ordnungsgemäßer Nachfolgeberatung“ erarbeitet; Er soll Unternehmen und Organisationen im Sinne einer Checkliste als Orientierung dienen. Beachten Sie auch unsere Tipps zur Auswahl des Beraters im Downloadbereich.


Internetplattform informiert zur Unternehmensnachfolge
Die Internetplattform www.nachfolge-in-deutschland.de richtet sich an Unternehmer und potentielle Nachfolger. Sie bietet eine Anlaufstelle für verständliche Informationen und interaktive Inhalte rund um das Thema Nachfolge.


Beratung
Die Beratungsangebote sind umfassend: Sie reichen vom unverbindlichen Einstieg in einem ersten Beratungsgespräch bis zur Unterstützung bei der Suche nach einem konkreten Nachfolger oder einer Nachfolgerin. Die Starterzentren der Kammern stehen Ihnen ebenso zur Verfügung wie das Institut für Freie Berufe. Die Wirtschaftspaten und der Senior Experten Service beraten mit Fachleuten, die selbst in der Wirtschaft aktiv waren. Natürlich bieten auch Unternehmensberater ihre Unterstützung als Dienstleistung. Das Landesprogramm zur Förderung der Beratung richtet sich auch an die Übergeber von Unternehmen und kann genutzt werden, die Finanzierung der Beratung zu erleichtern. Das Förderprogramm finden Sie hier, Tipps zur Auswahl eines geeigneten Unternehmensberaters im Download.


Nachfolgesuche
Für die Suche einer Nachfolge unterstützt Sie die bundesweite Internetplattform www.nexxt-change.org.
Informationen zur regionalen Unternehmensbörse im Dreiländereck Rheinland-Pfalz, NRW und Hessen finden Sie auf dieser Homepage.


Finanzierung
Bei Finanzierungsfragen kann die Investitions- und Strukturbank des Landes, die ISB, unterstützen. Sie bündelt die finanzielle Förderung von Land und Bund. Wichtig: die Unternehmensnachfolge wird genauso finanziell gefördert wie die Neugründung eines Unternehmens. Die ISB ist damit auch für Nachfolgekandidaten eine wichtige Einrichtung.
Weitere Tipps (auch Finanzielle Förderung) bietet Ihnen die Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau an.

Informationen, diverses

Neue Meldevorschrift für Energieanlagen

Am 31. Januar 2019 ist das Marktstammdatenregister(MaStR) geöffnet worden. Das MaStR ist eine Onlinedatenbank, in der energiewirtschaftliche Daten zentral dargestellt werden sollen. Mit der Inbetriebnahme des umfassenden, behördlichen Registers sollen vor allen Dingen genauere und belastbare Zahlen aller bestehenden und künftig hinzugebauten Anlagen generiert werden. Auch die Betreiber von Kleinstanlagen wie Photovoltaikdachanlagen auf Privathäusern sind betroffen und
müssen ihre Anlage registrieren.

Das Register wird von der Bundesnetzagentur betrieben - die Registrierung ist gebührenfrei.

Mit der Öffnung der Onlinedatenbank beginnt für eine Vielzahl von Akteuren nun die Frist zur Registrierung ihrer Anlage. Davon betroffen sind neben Netzbetreibern, Händlern und Dienstleistern auch Betreiber von EEG- beziehungsweise KWK-Anlagen wie z.B. Photovoltaikanlagen, BHKW und privaten Stromspeichern und dies unabhängig von der Größe. So sind auch Betreiber von Kleinstanlagen wie Photovoltaikdachanlagen auf Privathäusern betroffen. Auch Notstromaggregate und ortsfeste Batteriespeicher müssen registriert werden.
Wichtig ist, dass die Pflicht zur Registrierung auch Altanlagen beziehungsweise bereits registrierte Anlagen betrifft. Dies wurde notwendig, da sich die zu meldenden Daten verändert und zum Teil erweitert haben.

Die Frist zur Meldung von Altanlage beträgt in der Regel 24 Monate ab Öffnung
des Registers und erfolgt unter https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR.

Die Anmeldung der Anlage soll, nach Angaben der Bundesnetzagentur, nicht mehr als 20 Minuten in Anspruch nehmen. Neue Anlagen müssen innerhalb von vier Wochen im Register eingetragen werden. Dies ist auch Grundlage für die Förderung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz.
Grundsätzlich werden im Marktstammdatenregister nur Stammdaten wie Standortdaten,
Kontaktinformationen, Unternehmensform, technische Anlagendaten und technische Zuordnungen erfasst. Nicht erfasst werden sogenannte Bewegungsdaten wie die Zählerstände, Energiemengen oder Vertragsbeziehungen. Die Stammdaten werden dann öffentlich einsehbar sein - mit Ausnahme von personenbezogenen Daten und Daten, die nach der Marktstammdatenregisterverordnung als vertraulich eingestuft werden (beispielsweise genaue Standortdaten von Anlagen, die kleiner sind als 30 kW).
Die Bundesnetzagenturstellt auf ihrer Seite sehr umfangreiche Informationen zur
Registrierungspflicht sowie alle entsprechenden Formulare zur Registrierung der Anlagen bereit. Bei Fragen rund ums Thema hilft auch gerne die Energieagentur Rheinland-Pfalzkostenfrei weiter.
Nähere Infos bei
Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH, Frau Katrin Schmidt j Referentin Energierecht
Tel.: 0631205 75-7157, katrin.schmidt@energieagentur.rlp.de


Minister Wissing erweitert Innovationsförderung für Unternehmen

Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing hat das Innovations- und Technologieförderprogramm (InnoTop) des Landes erweitert. Zukünftig können Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Unternehmen auch im Bereich Software gefördert werden.
Bisher lag der Fokus des Programms stärker auf Vorhaben im verarbeitenden Gewerbe, jetzt kommt der Software-Bereich hinzu. Anträge und Projektskizzen können bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz eingereicht werden, die das Programm im Auftrag des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums umsetzt.

Mit dem InnoTop-Programm unterstützt das Land Rheinland-Pfalz Unternehmen bei der Erforschung und Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen, die besonders innovativ sind mit bis zu 500.000 Euro je Vorhaben. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). In der laufenden Förderperiode stehen hierfür EFRE-Mittel in Höhe von insgesamt rund 22 Millionen Euro zur Verfügung.


Fachkräftesicherung

Die Fachkräftesicherung ist auch Thema der landesweiten Initiative
„Lebensphasenorientierte Personalpolitik“. Die Initiative lädt
Personalverantwortliche zu regionalen Netzwerktreffen ein, bei der sich
attraktive Arbeitgeber aus der Region vorstellen:


Die digitale Landkarte „LOPMAP“ bietet einen Überblick über regionale
Angebote zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz. Das ermöglicht
Unternehmen einen Überblick und eine gezielte Kontaktaufnahme zu
Einrichtungen und Experten:


Details:
Die Fachkräftesicherung weist einen hohen Komplexitätsgrad auf, der nicht von einem Unternehmen allein zu bewältigen ist.
Vor diesem Hintergrund fanden im Herbst 2014 vier  Auftaktveranstaltungen in den Regionen Trier, der Pfalz, Koblenz und Rheinhessen statt. Unter dem Motto „Suche Personal – Biete attraktives Unternehmen" diskutierten und identifizierten Unternehmen gemeinsam mit regionalen Akteuren wie Kammern und Wirtschaftsförderungen, was für Fachkräfte attraktiv ist in der Region und in den Betrieben.
Am Ende der Auftaktveranstaltungsreihe 2014 wurden acht Unternehmen für ihr innovatives Vorgehen bei der Fachkräftesicherung als Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz prämiert. Auch 2015 zeichnete das Wirtschaftsministerium acht Unternehmen aus.

Seit März 2016 ist das Projekt in die vierte Projektphase,
Lebensphasenorientierte Personalpolitik 4.0, gestartet. Die Kernbotschaft
und Überschrift lautet "Werteorientierte Gestaltung einer
Lebensphasenorientierten Personalpolitik".

Ziel der neuen Projektphase - und das gehört auch zum Alleinstellungsmerkmal des Projektes in Rheinland-Pfalz - ist es, eine Lebensphasenorientierte Personalpolitik in Verbindung mit der Fachkräftesicherung und der Wertediskussion in die vier Regionen - Trier, Pfalz, Koblenz und Rheinhessen - des Landes zu tragen und sie vor Ort gemeinsam mit den beteiligten Akteuren in den Regionalen Bündnissen Attraktiver Arbeitgeber und darüber hinaus umzusetzen.

Um dieses Ziel zu erreichen, wird unter dem Motto „von Unternehmen für
Unternehmen“ und „aus der Region für die Region“ weiterhin der direkte und praxisnahe Erfahrungsaustausch in Regionalen Bündnissen gefördert und intensiviert.
Zudem wird die LOPMAP - Die Landkarte zur Fachkräftesicherung in
Rheinland-Pfalz ab Juni für Unternehmen und regionale Akteure zugänglich sein.
Diese Landkarte gibt einen systematischen Überblick über bestehende Angebote zur Fachkräftesicherung, ermöglicht den Unternehmen die gezielte Kontaktaufnahme zu den Anbietern der jeweiligen Angebote und trägt somit auch zur Vernetzung von regionalen Akteuren und Unternehmen bei. Adressaten sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen.


Interessantes: auch der Landkreis Südliche Weinstraße ist gelistet:

Von den 20 größten Produktionsunternehmen in Rheinland-Pfalz kommen neun aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Dies zeigt eine Erhebung der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“, am 15.09.2015:

Demnach sind allein unter den Top-5-Unternehmen (gemessen am Umsatz) drei aus der Region: Angeführt wird die Liste nach wie vor und mit deutlichem Abstand vom Ludwigshafener Chemie-Konzern BASF (Umsatz 2014: 74,3 Mrd. Euro). Aus dem pfälzischen Teil der Metropolregion folgen auf Rang drei die deutsche Landesgesellschaft des Bauunternehmens Vinci (Umsatz: 2,9 Mrd. Euro) und auf Platz vier der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenhersteller KSB (Umsatz: 2,2 Mrd. Euro). Unter den zwanzig größten Betrieben sind außerdem: die Wormser JM Holding (Platz 7, Kunststoffe), Faurecia Innenraumsysteme aus Hagenbach (14), ICL aus Ludwigshafen (17, Chemie), der Automobilzulieferer Tenneco aus Edenkoben (18), die Offenbacher Progroup AG (19, Papier) und der Küchenhersteller Nolte aus Germersheim (20).


ISB-BERATERTAG

Der ISB-Beratertag richtet sich an Existenzgründer und Unternehmen mit
Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz, welche die Finanzierung ihres Vorhabens durch die Einbeziehung öffentlicher Mittel optimieren wollen.
Beraten werden u.a. die Möglichkeiten der Einbindung öffentlicher Mittel in die Finanzierungen aller Arten von Gründungsvorhaben; so z. B. auch
Betriebsübernahmen, Franchise, Beteiligungen und Nebenerwerbsgründungen; sowie alle Wachstums- und Festigungsinvestitionen bestehender rheinland-pfälzischer Unternehmen.
Zur Anmeldung senden Sie bitte das hierfür vorgesehene Anmeldeformular vollständig ausgefüllt per E-Mail oder Fax: 0 6131 / 61 72 1379 an die ISB. Es wird sich daraufhin ein Mitarbeiter des Beratungszentrums der ISB mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.
Fragen zur Anmeldung nimmt auch das Beratungszentrum der ISB gerne
telefonisch (06131 6172-1333) oder per E-Mail entgegen.
Weiterführende Informationen zu den Fördermöglichkeiten der KfW erhalten Sie auf dieser Homepage.

Kontakt

Mittelstandsberatungs- und
betreuungsgesellschaft
Südliche Weinstraße mbH
An der Kreuzmühle 2
76829 Landau
Telefon 06341 940-450,-451
Telefax 06341 940-506
E-Mail

Seite drucken