Alles erledigt: K 62 in Herxheim-Hayna offiziell für Verkehr freigegeben – Gemeinschaftsmaßnahme von Kreis, VG-Werken und Ortsgemeinde


Landrat Dietmar Seefeldt, der zur offiziellen Freigabe der Kreisstraße nach Hayna geladen hatte, dankte vor Ort der ausführenden Firma Hambsch aus Bellheim, der Orts- und Verbandsgemeinde, dem fördernden Verkehrsministerium mit LBM, vertreten durch Staatssekretär Andy Becht, sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern, die während der Bauzeit durch die Vollsperrung und durch unerlaubten Schleichverkehr im angrenzenden Wohngebiet beeinträchtigt waren. „Die Straße war in einem sehr schlechten Zustand, was auch durch den vergleichsweise hohen Fördersatz von 72 Prozent Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz deutlich wird“, so Seefeldt. 65 Prozent sind der Basissatz, bis zu zehn Prozent können je nach Zustand der betreffenden Straße dazukommen. Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf rund 348.000 Euro.

Andy Becht, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, zeigte auf, dass die Gesamtstrecke aller Landesstraßen in Rheinland-Pfalz mit 7500 Kilometern in etwa so lange sei wie alle Kreisstraßen zusammen, rund 7000 Kilometer. „Land und Landkreise kommen hier also auf einen vergleichbaren Anteil an Straßen und damit an zentraler Infrastruktur, die die Menschen unmittelbar betrifft.“ So seien Straßen auch Orte der Begegnung. Sie instand zu halten, sei für Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer zentral. Auf diese Infrastruktur und ihren Wert für alle könne man stolz sein. 

Christian Sommer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Herxheim, betonte: „Mit einem halben Jahr Bauzeit für die Gemeinschaftsmaßnahme ging es vergleichsweise zügig, auch wenn es für die Anwohner eine Herausforderung war. Ich bin froh und stolz, dass die Straße jetzt gemacht ist und danke allen, die mitgewirkt haben.“ 

Sven Koch, Herxheims Ortsbürgermeister, berichtete, dass die barrierefreien Bushaltestellen schon länger geplant gewesen seien, der Ortsgemeinde gehörten jedoch nur die Gehwege. Nun sei der lang ersehnte Wunsch nach Haltestellen, die auch mit Kinderwagen und Rollstuhl nutzbar seien, realisiert worden. „Das Zusammenspiel aller Akteure war wichtig.“ 

Ortsvorsteher Markus Dudenhöffer hielt abschließend fest: „Hayna freut sich!“

Auf dem richtigen Weg.