
„Schule soll ein Ort sein, an dem sich alle jungen Menschen sicher und akzeptiert fühlen können – unabhängig davon, wer sie sind oder wen sie lieben“, betont Schul- und Jugenddezernentin der Stadt Landau Lena Dürphold, die die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen wird. „Persönliche Geschichten wie die von Norman Wolf schaffen einen Zugang, der berührt und zum Nachdenken anregt. Sie können Mut machen, Zivilcourage fördern und wichtige Gespräche in den Klassen anstoßen.“
„Ausgrenzung beginnt oft mit vermeintlich harmlosen Bemerkungen und kann sich – insbesondere auch über soziale Medien – schnell verstärken. Die Lesung bietet einen wertvollen Anstoß, junge Menschen früh für die Folgen von Mobbing zu sensibilisieren und zu zeigen, wie ein respektvoller Umgang miteinander gelingen kann“, ergänzt der Landrat des Landkreises SÜW Dietmar Seefeldt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Lesung aus Norman Wolfs Buch „Wenn der Blick aufs Handy zur Qual wird“. Der Autor berichtet darin eindrucksvoll von seinen eigenen Erfahrungen mit Mobbing, Ausgrenzung und den Herausforderungen, die mit dem Gefühl verbunden sein können, anders zu sein. Auch seine persönliche Geschichte als homosexueller Mann und die Erfahrungen von Ablehnung aufgrund seiner sexuellen Orientierung fließen in seine Arbeit ein.
Die Lesung zeigt, welche Auswirkungen verletzende Kommentare, digitale Angriffe und soziale Ausgrenzung auf junge Menschen haben können. Gleichzeitig macht sie Mut, zur eigenen Identität zu stehen, füreinander einzustehen und Vielfalt als Bereicherung zu begreifen. Sie eignet sich insbesondere als Impuls für weiterführende Gespräche und Unterrichtseinheiten.
Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um eine frühzeitige Anmeldung per E-Mail an gleichstellungsstelle@landau.de gebeten.
Das Netzwerk Queere Südpfalz, in dem sich unter anderem die Gleichstellungsstellen der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße sowie QueerNet Rheinland-Pfalz engagieren, setzt sich für Sichtbarkeit, Akzeptanz und die Unterstützung queerer Menschen in der Region ein. Weitere Informationen zum Netzwerk Queere Südpfalz gibt es unter https://queernet-rlp.de/regionen/pfalz/.
Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße und der Stadtverwaltung Landau in der Pfalz.
