„Eine gute und verlässliche Kinderbetreuung ist ein wichtiger Standortfaktor für unsere Gemeinden. Gerade für Familien ist es entscheidend, dass sie vor Ort gute Betreuungsmöglichkeiten vorfinden. Investitionen in unsere Kindertagesstätten sind deshalb Investitionen in die Zukunft unserer Dörfer“, betont Landrat Seefeldt. Erster Kreisbeigeordneter Kern ergänzt, dass in der Kita Birkenhördt Fachkräfte den Kindern die französische Sprache näherbringen. „Dies ist nicht nur der pädagogische, sondern sogar der konzeptionelle Schwerpunkt der Kita. Französisch hat einen hohen Stellenwert in dieser Einrichtung und wird den Kindern in der alltäglichen Betreuungsarbeit – auch nach dem Wegfall des Förderprogramms des Landes ‚Lerne die Sprache des Nachbarn‘ – konsequent und fundiert vermittelt. Eine gute Basis für das Verständnis und gutnachbarschaftliche Verhältnis zu unseren Nachbarn jenseits der Grenze“, so Kern.
Was realisiert wurde
Das neue Raumprogramm in der Kita Birkenhördt ermöglicht, dass bis zu 40 Kinder ganztägig, auch über Mittag, betreut werden können, gemäß dem geltenden Rechtsanspruch. Unter den nun gegebenen räumlichen Voraussetzungen wäre sogar eine Betreuung von bis zu 50 Kindern möglich.
Seit August 2026 bietet die Kita 18 Plätze für Kinder über zwei Jahren mit einer Betreuungszeit von neun Stunden täglich von 7.30 bis 16.30 Uhr sowie weitere 18 Plätze für Kinder über zwei Jahren mit einer achtstündigen Betreuung von 8 bis 16 Uhr. Hinzu kommt ein Platz für ein Kind unter zwei Jahren mit einer neunstündigen Betreuungszeit von 7.30 bis 16.30 Uhr. Insgesamt verfügt die Einrichtung damit über 37 Plätze.
Für das Kindergartenjahr 2026/2027 wird in der Bedarfsplanung des Landkreises für Birkenhördt ein rechnerischer Bedarf von 31 Plätzen ausgewiesen. Dem stehen nun 37 vorhandene Plätze gegenüber.
Finanziell hat sich der Landkreis mit 40 Prozent der nicht gedeckten zuwendungsfähigen Kosten an der Erweiterung beteiligt, was einer Kreiszuwendung in Höhe von 389.068,80 Euro entspricht. Der Landkreis beteiligt sich nach seiner Förderrichtlinie an den entsprechenden Kosten von Kita-Um- und Neubauten. Außerdem hatte die Ortsgemeinde als Trägerin der Einrichtung eine Landeszuwendung in Höhe von 85.000 Euro erhalten.
