ZÖPNV Süd-Verbandsdirektor Michael Heilmann präsentierte die Untersuchung und ordnete die Ergebnisse ein. Ziel des Treffens war es auch, die weiteren Schritte zu bündeln und die langwierigen Abstimmungs- und Prüfprozesse nach Möglichkeit zu beschleunigen. Die Vorabuntersuchung leistet dazu einen wichtigen Beitrag, indem sie die Grundlagen für die weitere politische und fachliche Bewertung schafft.
„Die Reaktivierung dieser Bahnverbindung ist für die gesamte Region von großer Bedeutung. Sie stärkt die Mobilität, verbessert die Erreichbarkeit und ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Infrastruktur“, sagte Marcus Schaile, Bürgermeister der Stadt Germersheim. Auch Landaus Oberbürgermeister Dr. Dominik Geißler unterstrich die Bedeutung der Strecke: „Landau und Germersheim als Start- und Zielpunkte stehen für eine Verbindung, die Pendlerinnen und Pendlern, Schülerinnen und Schülern sowie der gesamten Region konkrete Vorteile bringen kann. Es ist richtig und wichtig, dieses Vorhaben entschlossen weiter voranzutreiben.“
Landrat Martin Brandl, Kreis Germersheim, der zu dem Treffen nach Rülzheim eingeladen hatte, betont: „Die Reaktivierung der Bahnstrecke ist ein gemeinsames Projekt der Region. Dass wir die nächsten Schritte nun auf einer fundierten Grundlage weiter diskutieren können, ist ein gutes Signal. Unser Ziel bleibt, das Verfahren zügig und konstruktiv voranzubringen.“ Dietmar Seefeldt (Landrat Südliche Weinstraße und Verbandsvorsteher des ZÖPNV Süd) hebt die regionale Bedeutung der Verbindung hervor: „Die Reaktivierung der Bahnstrecke wird weitere Impulse geben für die Südpfalz als Standort zum Leben und Arbeiten, denn eine leistungsfähige Schiene hat Zukunft. Mit der Reaktivierung verbessern wir daher nicht nur die Verkehrsinfrastruktur, sondern tragen auch zu mehr Klimaschutz und zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Region bei.“
