Über den ganzen Landkreis verteilt hatten sich 27 Kitas für die Aktion angemeldet, darunter auch die kommunale Kita „Nussknacker“ aus Hochstadt, der Landrat Dietmar Seefeldt ihren Preis persönlich überreichte. Je Verbandsgemeinde wurde ein Spielteppich verlost, der zeitgemäß auch ÖPNV Stationen und Radwege beinhaltet.
„Bemerkenswert finde ich, dass auch über den Projektzeitraum hinaus Veränderungen anreget wurden: Von einer Kita habe ich gehört, dass der Fahrradständer seit der Aktion voll ist und sie die Aktion als kleine Initialzündung betrachten“, so Landrat Dietmar Seefeldt, der sich bei allen Kitas, Eltern und Kindern bedankt, die bei „Auf Schritt und Tritt“ dabei waren.
Worum ging es?
„Was für Erwachsene ein gewöhnlicher Alltagsweg ist, kann für Kinder neue Entdeckungen und spannende wie auch lehrreiche Erfahrungen bedeuten. So auch der beinahe tägliche Weg zur Kita, der zu Fuß, per Tretroller, Laufrad, Dreirad oder Fahrrad gleich viel interessanter wird, als auf der Rückbank des Autos“, berichte SÜW-Klimaschutzmanagerin Agnes Bartmus. „Gleichzeitig werden die Jüngsten so an den Straßenverkehr herangeführt und entdecken ihre Umgebung auf eigenen Füßen. Ganz nebenbei werden nicht nur die Kinder, sondern auch Eltern beziehungsweise Familienangehörige für eine klimaschonende Art der Fortbewegung sensibilisiert, wobei Wiederholung zu Gewohnheit werden und so Selbstverständnis schaffen kann.“
Die Aktion beinhaltete in den 27 teilnehmenden Kitas im Landkreis SÜW jeweils einen Spielplan.
Jedes teilnehmende Kind durfte pro Tag, an dem der Weg zur Kita mit dem Fahrrad, dem Tretroller oder zu Fuß zurückgelegt wurde, einen Sticker aufkleben. So wurden die gemeinsam erreichten Erfolge dokumentiert. Familien, die auf das Auto angewiesen sind, waren dazu eingeladen worden, das Auto ein paar Straßen weiter, beispielsweise beim Bäcker, zu parken und die letzten Meter zur Kita gemeinsam zu Fuß zurückzulegen. Auch dann durfte ein Sticker geklebt werden. Außerdem haben viele Kitas die Aktion „Auf Schritt und Tritt“ in ihre weitere pädagogische Arbeit eingebunden. So beschäftigten sich die Kinder beispielswiese kreativ mit ihrem Weg zur Kita, vertieften spielerisch Verkehrszeichen und Verkehrsregeln, oder setzten sich mit den Auswirkungen verschiedener Verkehrsmittel auf die Umwelt auseinander.
