Im Radverkehrskonzept werden für den Radverkehr geeignete Verbindung zwischen den Ortschaften sowie Anbindungen an die angrenzenden Nachbarlandkreise untersucht und in einem Zielnetz dargestellt. Die Förderung des Alltagsradverkehrs steht dabei im Vordergrund. Entsprechende Maßnahmenempfehlungen auf dem Zielnetz sollen somit eine sichere und ganzjährig befahrbare Radverkehrsinfrastruktur schaffen. Grundlage für die Erstellung des Konzeptes sind unter anderem die Analysen von Pendelverflechtungen, Unfallschwerpunkten mit Radverkehrsbeteiligung und die Befahrung des Landkreises.
Um optimale Verbindungen zu identifizieren, wird mithilfe der Online-Beteiligung auf die Ortskenntnisse der Bürgerinnen und Bürger gesetzt. Denn als Nutzerinnen und Nutzer der Radverkehrsinfrastruktur wissen diese am besten, wo Gefahrenstellen für den Radverkehr liegen, wo es schlecht zu befahrende Streckenabschnitte gibt und wo geeignete Verbindungen komplett fehlen.
Alle Meldungen werden nach Abschluss des Meldezeitraumes durch das zuständige Planungsbüro gesichtet und fließen in den Planungsprozess ein.
