Mit in die Analyse einbezogen wurden alle Beschäftigten der Kreisverwaltung – egal ob Beamtin oder Beamter, tariflich Beschäftigte sowie all jene, die zum Stichtag geringfügig oder befristet beschäftigt waren oder sich im unbezahlten Urlaub befanden. Der Kreistag hat den Zwischenbericht zum Gleichstellungsplan in seiner jüngsten Sitzung zur Kenntnis genommen.
Ergebnis der Analyse
Zum Stichtag waren 592 Mitarbeitende bei der Kreisverwaltung beschäftigt, davon 409 und somit rund 69 Prozent weiblich. Der Frauenanteil im Führungsbereich beträgt 38,3 Prozent und hat sich im Vergleich zum Jahr 2022 (37,2 Prozent) etwas erhöht. „Wir verstehen die Gleichstellung in unserer Verwaltung als wichtigen Auftrag und arbeiten daran, dass künftig noch mehr Kolleginnen Führungsfunktionen übernehmen. Ein besonderes Anliegen ist es uns, flexible Arbeitsmodelle auch in Führungspositionen anzubieten. Wie zum Beispiel jetzt schon in der Abteilung ,Bauen und Umwelt‘, in der sich zwei Kolleginnen in Teilzeit die Leitung eines Referats teilen“, hält Landrat Dietmar Seefeldt fest. Die Verwaltung habe in Sachen Gleichstellung zuletzt aufgeholt: „So haben wir zum Beispiel seit zwei Jahren mit Sarina Hildmann eine leitende staatliche Beamtin für die Verwaltung. In den vergangenen Monaten – nach dem Stichtag zur jüngsten Analyse – haben darüber hinaus weitere Kolleginnen verschiedene Referatsleitungen innerhalb unserer Abteilungen übernommen“, berichtete der Landrat im Kreistag. Bis zur Parität sei es noch ein Stück Arbeit, doch man sei auf dem richtigen Weg.
