67 Jahre im Pfälzerwald-Verein engagiert: Dora Petershans hat Ehrennadel des Landes erhalten


Rund 30 Gäste begleiteten die 84-jährige Dora Petershans zur Feierstunde ins Kreishaus SÜW, darunter auch Eberhard Frankmann, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Edenkoben, Daniel Poth, Edenkobens Stadtbürgermeister, und Ludwig Lintz, früherer Stadtbürgermeister von Edenkoben, der Petershans für die Ehrung vorgeschlagen hatte.

Von Jugendarbeit bis Kultur- und Vorstandsarbeit
Die „Vereinslaufbahn“ von Dora Petershans begann in ihrer Geburtsstadt Kirkel im Saarland, wo sie sich bereits früh in der Jugendarbeit engagierte und Vorstandsarbeit übernahm. Nach ihrem Umzug nach Edenkoben setzte sie ihr Engagement unermüdlich fort. Über viele Jahre hinweg baute sie mit großem Einsatz Jugendgruppen auf und betreute diese.

Sie war in zahlreichen verantwortungsvollen Vorstandspositionen tätig: Als Jugendwartin, Kulturwartin, zweite Vorsitzende, Seniorenwartin, Ehrenvorsitzende – und bis heute, im hohen Alter, ist sie weiterhin aktiv im Vorstand tätig.

Besonders hervorzuheben ist ihre Initiative zur Gründung der Theatergruppe des Pfälzerwald-Vereins Edenkoben. Neben ihren vielen anderen Aufgaben leitete und begleitete sie diese Gruppe über viele Jahre hinweg. Die Theatergruppe führt bis heute jährlich ein Aufführungswochenende durch – mit monatelanger Probenarbeit.

Hier musste sie die Spieler trainieren, abfragen, den Theaterabend organisieren. Für Spieler die ausstiegen, musste sie neue Mitspielerinnen und Mitspieler gewinnen. Dora Petershans war bis vor vier Jahren federführend für die Gruppe verantwortlich, bevor sie den Staffelstab weitergab. Sie übergab eine funktionierende Gruppe. „Und sie funktioniert noch“, wie Petershans bei der Feierstunde im Kreishaus berichtete.

Edenkobener Hütte
Ein weiterer bedeutender Verdienst ist ihr Einsatz beim Aufbau der Edenkobener Hütte des Pfälzerwald-Vereins, gemeinsam mit ihrem mittlerweile verstorbenen Ehemann. Sie begleitete zahlreiche Um- und Erweiterungsmaßnahmen, leistete regelmäßig Hüttendienste und koordinierte den ehrenamtlichen Einsatz vieler Helferinnen und Helfer. Diese Hütte ist heute Teil des UNESCO-Weltkulturerbes – ein Erfolg, zu dem Frau Petershans jahrzehntelanges Engagement maßgeblich beigetragen hat.

Bis heute leitet sie das offene Singen, das monatlich am Hüttenbrunnen stattfindet. Außerdem organisiert sie regelmäßig sogenannte „Rollatorwanderungen“ für ältere Vereinsmitglieder sowie einen monatlichen Seniorenstammtisch.

Auf dem richtigen Weg.