
„In unserem Landkreis habe ich noch keine PV-Anlage über Parkplätzen gesehen, das hat Vorbildcharakter“, betonte Landrat Dietmar Seefeldt kürzlich beim offiziellen Spatenstich auf dem Schotterparkplatz, zu dem auch Vertreter beteiligter Firmen wie Reich + Seiler Freie Architekten BDA, Ingenieurbüro Bender + Urich GmbH & Co. KG, Ingenieurbüro Schuler und die Bandner Bauunternehmen GmbH (alle aus Karlsruhe) sowie die Elektro Pister GmbH aus Rhodt unter Rietburg und die Lendle Metallbau GmbH & Co. KG aus Neustadt an der Weinstraße gekommen waren. „Der Bau trägt nicht nur zur notwendigen Energiewende bei, sondern zeigt zugleich, wie sich Photovoltaik auf bereits versiegelten Flächen sinnvoll umsetzen lässt und ebendiesen Flächen einen zusätzlichen Nutzen verleiht“, so der Landrat weiter. Die Kreisverwaltung senke damit langfristig Treibstoff- und Strombezugskosten sowie damit verbundene Emissionen. So liege der prognostizierte Ertrag pro Jahr bei 76.000 Kilowattstunden, womit jährlich bis zu 35,5 Tonnen CO2 eingespart werden würden.
Die Kosten für die Maßnahme liegen bei rund 690.000 Euro, mit eingerechnet sind Mehrkosten durch gestiegene Stahlpreise sowie zusätzliche Wallboxen zum Laden der E-Fahrzeuge.
Die Bauarbeiten sollen bis Mitte August abgeschlossen sein. Neben weiteren bestehenden Parkflächen, die von der Baumaßnahme unberührt bleiben, werden künftig 33 überdachte Stellplätze auf dem Schotterparkplatz vorhanden sein.
