Einigkeit und Recht und Freiheit – und Musik: Was das Land verbindet, stand bei „Deutschland singt und klingt“ in Insheim im Fokus


Fast 300 Menschen waren ins Dorfgemeinschaftshaus gekommen, um singend das Miteinander im Land zu feiern, darunter auch Insheims Ortsbürgermeisterin Tanja Treiling, die SÜW-Weinprinzessin Claudia Osmólska, Eva Ziegler, 1. Vorsitzende des Kreischorverbands, Marcel Schwalié, Verbandsschatzmeister des Chorverbands der Pfalz, Erster Kreisbeigeordneter Georg Kern, Kreisbeigeordneter Uwe Huth, Christian Sommer, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Herxheim, und Daniel Salm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Edenkoben.

Landrat Dietmar Seefeldt betonte in seiner kurzen Begrüßung, wie wichtig Zusammenhalt sei. Gegenseitige Unterstützung zeige sich vielerorts und mit vielen Gesichtern, derzeit unter anderem in einer Welle der Solidarität für die Feuerwehr Offenbach, deren Fahrzeughalle kurz zuvor ausgebrannt war und die dank großem Engagement und Hilfe wenige Tage darauf schon wieder selbst den Dienst aufnehmen konnte. „Wir sollten unser Land nicht immer schlechter reden, als es ist“, so der Landrat, der aus dem Saal viel Applaus für diese Aussage erhielt.  

Dietmar Seefeldt auf der Bühne des Dorfgemeinschaftshauses Insheim. Im Hintergrund ein Banner mit Aufschrift en, zu lesen ist: "Auf dem richtigen Weg. Auch bei Deutschland singt und klingt. 3. Oktober. Gemeinsam in ganz Deutschland." Im Vordergrund Musiker mit Blasinstrumenten.
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Landrat Dietmar Seefeldt betonte in seiner kurzen Begrüßung, wie wichtig Zusammenhalt sei. Foto: KV SÜW
Blaskapelle in weißen Hemden und orangenen Fliegen beziehungsweise Halstüchern,. Im Hintergrund ein Banner mit der Aufschrift: Auf dem richtigen Weg, Auch bei Deutschland singt und klingt. 3. Oktober. Gemeinsam in ganz Deutschland singen"
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Die Kolpingkapelle Weyher mit Dirigent Walter Bachmann war ebenfalls mit von der Partie. Foto: KV SÜW
Fünf Musiker vor der Bühne, mit Schlagzeug, Gitarre, Bass-Gitarre, Posaune und Akkordeon.
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Eine Live-Band aus Musikern der Region und der Kreismusikschule wirkte wieder mit. Foto: KV SÜW

Zahlreiche Mitwirkende
Der Chor „Herztöne“ aus Steinfeld, geleitet von Peter Kusenbach, sowie der Chor „Chorisma“ Insheim unter Leitung von Irina Landes sangen auf der Bühne, teils zusammen, teils abwechselnd. Das Publikum war eingeladen, vom bestuhlten und mit Liederheften ausgestatteten Saal aus mitzusingen. Wenige Stücke trugen die Chöre ohne allgemeines Mitsingen vor, sodass viel Abwechslung auf dem Programm stand. Die Kolpingkapelle Weyher, die heuer ihr 50. Bestehen feiert, war ebenso mit von der Partie wie eine Live-Band aus Musikern der Region und der Kreismusikschule. Darin wirkten mit: Andy Becht (Gitarre), Mischa Becker (Schlagzeug), Simon Schallwig (Bass), Mario Siegmayer (Piano, Akkordeon) und Thomas Weiland (Posaune).

Der Dirigent der Kolpingkapelle Weyher, Walter Bachmann, wurde von Landrat Dietmar Seefeldt im Rahmen der Veranstaltung geehrt: Denn bereits seit 1984 leitet Bachmann die Kapelle. „Es braucht Ehrenamt, es braucht Menschen, die sich wie Sie – im wahrsten Sinne – vorne hinstellen“, sagte Seefeldt.

Mit Kerzen und einem Moment der Stille gedachte die Veranstaltung außerdem dem Wunder der friedlichen Revolution in der DDR 1989/90; ein leuchtendes Zeichen der Erinnerung an die gewaltfreien Massenproteste, in deren Folge das SED-Regime und die Mauer fielen und Deutschland wiedervereinigt wurde.

Bühne mit Menschen in bunten T-Shirts, zwei Dirigenten und Publikum.
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Der Chor „Herztöne“ aus Steinfeld, geleitet von Peter Kusenbach, sowie der Chor „Chorisma“ Insheim unter Leitung von Irina Landes sangen auf der Bühne. Foto: KV SÜW

Die Palette der Lieder, die an diesem Abend erklungen, reichte von „Die Gedanken sind frei“ und „Freude schöner Götterfunken“ über Volkslieder wie „In einem kühlen Grunde“ und „Wir wollen zu Land ausfahren“ bis zu „I want it that way“ und John Miles‘ „Music“. Mit der deutschen Nationalhymne ging es los, den Abschluss bildeten regionale Klassiker wie „Pfälzer Wind“ und „Auf ihr Brüder in die Pfalz“, bevor der Abend erst mit der Zugabe zur Zugabe endete.

Auf dem richtigen Weg.