„Trotz der enormen Belastung wurde hervorragende Arbeit geleistet“, hielt Wingerter im Austausch mit Medienvertretungen am Montagvormittag öffentlich fest. Das Wichtigste sei, dass es keine Personen zu Schaden gekommen seien. Er berichtete, dass drei Feuerwehrangehörige vorsorglich nach dem Einsatz aufgrund des Verdachts von Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden seien. Alle drei seien aber wohlauf, der Verdacht habe sich nicht bestätigt.
Auch Landrat Dietmar Seefeldt betonte, dass es trotz des schweren Brands glücklicherweise nicht zu Personenschäden gekommen war. „Der Sachschaden ist jedoch immens. Wir werden alles daransetzen, dass die Einsatzfähigkeit möglichst schnell wiederhergestellt wird“, so der Landrat. Kreis und Verbandsgemeinde stünden bereits mit benachbarten Wehren und dem Land in Austausch, um kurzfristig Ersatz für die Fahrzeuge der Offenbacher Ortswehr zu organisieren, mit denen der sogenannte Grundschutz gewährleistet werden kann. Derzeit wird der Brandschutz durch benachbarte Feuerwehren sichergestellt, da wichtige Löschfahrzeuge unwiederbringlich von den Flammen zerstört worden sind. Neben den Fahrzeugen der Ortswehr Offenbach waren auch mehrere Fahrzeuge des Katastrophenschutzes des Landkreises Südliche Weinstraße in der Fahrzeughalle untergebracht. Drei Kreisfahrzeuge sowie ein Offenbacher Fahrzeug konnten gerettet werden, sieben Fahrzeuge sind ausgebrannt.
Die Ursache des Brandes ist aktuell unbekannt. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei entsprechend aufgenommen, eine Brandursachenermittlung wird ebenso aufgenommen werden.
Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung des Landkreises Südliche Weinstraße und der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich.
