Der Landrat stellte dar, dass Stolz‘ Arbeitsfeld kein leichtes gewesen sei: „Das ist ein Job, bei dem man sich nicht nur beliebt macht“, hielt Seefeldt fest. „Ob der Brandschutz ausreichend berücksichtigt ist, mussten Sie, Herr Stolz, bei jedem Bauvorhaben prüfen – aus Bauherren-Perspektive macht dies das Bauen teils schwieriger. Doch Sicherheit geht vor. Spätestens die vergangene Silvesternacht mit dem schweren Unglück in der Schweiz hat uns vor Augen geführt, dass Leben davon abhängen, ob der vorbeugende Brandschutz greift.“ Auch die sogenannte Gefahrenverhütungsschau, eine regelmäßige behördliche Begehung von Gebäuden, Betrieben und Einrichtungen zur Vorbeugung von Brandschutzmängeln und Sicherheitsrisiken, gehörte zu den Aufgaben von Ralf Stolz.
Werdegang
Ralf Stolz absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Maschinenschlosser in Rastatt und war als Facharbeiter tätig, bevor er den Weg über die Berufsaufbauschule einschlug, seine Fachschulreife erlangte und dann im Berufskolleg zur Fachhochschulreife kam. Während seines Wehrdienstes in Calw (Dienstgrad: Obergefreiter) war er als Kfz-Panzerschlosser tätig, anschließend beim TÜV Bayern e.V. als Diplom-Ingenieur angestellt. Von 1992 bis 1994 wurde er bei der damaligen Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst ausgebildet und eingearbeitet. Ab 1. Oktober 1994 wurde er als Landesbeamter der Kreisverwaltung zugewiesen, wo er seither für den vorbeugenden Brandschutz verantwortlich zeichnete. 2016 feierte er sein Jubiläum: 25 Jahre im öffentlichen Dienst.
