Festliche Übergabe: Zwei neue Fahrzeuge für den Brand- und Katastrophenschutz der Südlichen Weinstraße


Mit dem Fahrzeug können nicht nur größere und unwegsame Einsatzstellen besser erkundet werden; mit der technischen Ausstattung der Drohnenstaffel ist es auch möglich, der Einsatzleitung per Fernübertragung (Live-)Bildmaterial zu übermitteln. „45 Prozent der Fläche des Landkreises Südliche Weinstraße sind von Wald bedeckt. Auch und gerade mit Blick auf die steigende Waldbrandgefahr durch den Klimawandel ist es deshalb umso wichtiger, die Einsatzkräfte technisch so auszustatten, dass sie auch in unwegsamem Gelände schnell reagieren können. Zum Schutz des Waldes, aber natürlich auch zum Schutz der Wehrleute selbst“, so Landrat Seefeldt.

Ein roter Dienstwagen mit dem Logo des SÜW-Brand- und Katastrophenschutzes steht auf einem Parkplatz

Das Fahrzeug, das rund 80.000 Euro gekostet hat, verfügt über fünf Sitzplätze. Mit der eingebauten Sondersignalanlage können auch Sprachdurchsagen gemacht werden und bei Bedarf vorgefertigte und aufgezeichnete Warntexte abgespielt werden. Auch an die Selbstsicherung und Selbstbergung wurde gedacht: So ist an der Fahrzeugfront eine Seilwinde verbaut. Im kommenden Jahr erhält der Pick-up einen Kofferaufbau zum Materialtransport. Weitere Module, zum Beispiel ein kleines Tankmodul zur Waldbrandbekämpfung, sind in Planung.

Auch in Sachen Technik wird im Brand- und Katastrophenschutz des Kreises weiter aufgerüstet: Die Drohnenstaffel verfügt bereits über eine Drohne, eine weitere Drohne mit neuester Technik im Wert von knapp 20.000 Euro ist im Haushaltsplan 2026 vorgesehen. Bereits in diesem Jahr wurde die Ausstattung erweitert, um zum Beispiel mit einer „GoPro“-Kamera Aufnahmen vor Ort machen und direkt zur Einsatzleitung (oder bei Bedarf in den Stabsraum der Kreisverwaltung) übertragen zu können.

Weiteres Fahrzeug in Dienst genommen

Ein weiteres neues Fahrzeug gibt es für das Referat „Brand- und Katastrophenschutz, Ordnungsbehörde“ bei der Kreisverwaltung: einen sogenannten Mild-Hybrid, der als Dienstwagen vor allem im Außendienst, zum Beispiel im vorbeugenden Brandschutz eingesetzt wird. Das Fahrzeug, das circa 65.000 Euro gekostet hat, ist als Kommandowagen ausgestattet und kann somit auch bei Einsätzen im Führungsdienst eingesetzt werden. Darüber hinaus dient es als Reservefahrzeug, zum Beispiel als Ersatz bei einem Ausfall des Kommandowagens von Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Jens Thiele.

Beide Fahrzeuge wurden von der BOS Systemtechnik GmbH mit Sitz in Boppard ausgebaut.

Auf dem richtigen Weg.