Am Mittwoch, 4. März, findet unter dem Titel „Inklusive Familienbildung und Schaffung von Begegnungsstätten“ von 14 bis 17 Uhr im Mehrgenerationenhaus, Hauptstraße 9 in Offenbach, ein Netzwerkforum statt.
Organisiert wird das Forum vom Netzwerk Familienbildung der Stadt Landau und des Kreises SÜW, in dem Stadt- und Kreisjugendamt sowie das Landauer Haus der Familie und der Kinderschutzbund Landau-SÜW e.V. vertreten sind.
Inhaltlich werden im Netzwerkforum nochmals die Ergebnisse der letztjährigen Netzwerkkonferenz „Gemeinsam stark für Kinder – Schutz und Bildung inklusiv gestalten“ aufgegriffen. Ziel ist es, diese in eine praktische Arbeitsebene zu überführen und gemeinsam zu überlegen, wie inklusive Familienbildung nachhaltig gestaltet und Begegnungsstätten geschaffen werden können.
Um in das Thema einzuführen, wird es zu Anfang ein Impulsgespräch mit Inkluencerin Petra Talevi, Mutter eines Kindes mit Behinderung, die sowohl Übersetzerin im Bereich Leichte Sprache als auch Mitglied im Beirat für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen der Stadt Landau ist, geben. Weiterhin ist als Institutionsexpertin Nina Weschler, Bereichsleitung des Familienentlastenden Dienstes im Caritas Förderzentrum St. Laurentius und Paulus, zu Gast.
In Gruppenarbeiten wird anschließend sowohl die Elternperspektive als auch die Institutionsperspektive für die inklusive Angebotsgestaltung erarbeitet und sich dabei mit folgenden Fragen befasst: Was brauchen Familien mit einem Kind mit Behinderung von Institutionen, um dort Angebote wahrnehmen zu können? Was könnten kleine Schritte in Richtung Inklusion sein, die für Institutionen einfach umsetzbar sind? Wie lassen sich scheinbare Parallelwelten gut verbinden und vermeintliche organisatorische Hürden von beiden Seiten angehen?
Interessierte Fachkräfte aus Kitas, Schulen, der Kinder- und Jugendhilfe sowie aus dem Bereich Bildung können sich per E-Mail beim Haus der Familie unter sonja.huber@evkirchepfalz.de anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Über das Netzwerk Familienbildung LD-SÜW
Seit 2005 arbeiten im Netzwerk Familienbildung Landau-SÜW für Familienbildung relevante Einrichtungen, Institutionen und Berufsgruppen eng zusammen. Trägerübergreifend wird der fachliche Austausch angeregt und die Qualifikation von Fachkräften unterstützt. Fachtage und Foren bieten eine Plattform für aktuelle Themen. Gemeinsam werden neue, bedarfsorientierte Angebote der Familienbildung entwickelt und Hilfen miteinander abgestimmt. Koordiniert wird das Netzwerk vom Haus der Familie Landau, vom Kinderschutzbund Landau-SÜW, vom Jugendamt der Stadt Landau und vom Jugendamt des Kreises Südliche Weinstraße. Gefördert wird das Netzwerk vom Ministerium für Familie, Frauen, Jugend und Integration Rheinland-Pfalz.
Dies ist eine gemeinsame Pressemitteilung des Kinderschutzbunds Kreisverband LD-SÜW, des Hauses der Familie Landau, der Stadt Landau in der Pfalz sowie des Kreises Südliche Weinstraße.
