„Die Südliche Weinstraße lebt von Menschen mit unterschiedlichen Geschichten und Erfahrungen. Viele haben Wurzeln in anderen Ländern, sind aus beruflichen, familiären oder persönlichen Gründen zu uns gekommen, manche auch auf der Suche nach Schutz und einem sicheren Leben. Damit sie gut ankommen und Zugang erhalten zu den vielfältigen Angeboten im Landkreis, finden sie in der Integreat-App praktische Informationen für ihren Alltag“, so Landrat Dietmar Seefeldt. „Unsere Integrationsbeauftragte im Landkreis Sihame Hlubek hat zahlreiche Ansprechstellen und Wissenswertes zusammengetragen, um die App auf den Kreis SÜW zuzuschneiden – von Kontaktdaten zu Behörden vor Ort über Telefonnummern für den Notfall bis hin zu den Themen Gesundheit, Bildung, Wohnen und mehr“, zählt Landrat Seefeldt auf und bedankt sich bei der Integrationsbeauftragten Hlubek für ihren Einsatz.
Sihame Hlubek, die die App weiterhin regelmäßig pflegen und bei Bedarf anpassen wird, ergänzt: „Nicht nur für die zugewanderten Menschen in unserem Landkreis ist die Integreat-App eine große Hilfe, sondern auch für deren Betreuerinnen und Betreuer, die meist ehrenamtlich unterstützen und etwa zu Behörden oder Arztpraxen begleiten.“
So geht’s
Die Integreat-App ist über die gängigen App-Stores sowie als Web-App unter www.integreat.app/suedlicheweinstrasse verfügbar. Angedacht ist, dass neu aus dem Ausland zugewanderte Bürgerinnen und Bürger künftig bei der Erstanmeldung in der jeweiligen Verbandsgemeinde innerhalb des Landkreises SÜW einen QR-Code erhalten, über den sie die App auf das jeweilige Endgerät herunterladen können.
Ob mobile App oder Webseite: Alle Inhalte sind nach dem Download unterwegs – auch ohne Internetverbindung – abrufbar. Die Nutzerinnen und Nutzer können die Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Farsi, Französisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Somali, Türkisch, Ukrainisch, Arabisch und Urdu auswählen.
Über die App
Die Integreat-App ist nach Angaben des Anbieters Tür an Tür - Digitalfabrik gGmbH aus Augsburg eine digitale Integrationsplattform für Städte, Landkreise und Bundesländer, die Sprachbarrieren abbauen und Informationstransparenz fördern wollen. Im Fokus stünden dabei alle Menschen mit Migrationshintergrund, die den Integrationsprozess durchlaufen. Die App wird laut dem Unternehmen bereits von rund 140 Kommunen in der Integrationsarbeit eingesetzt und ist mit über vier Millionen Zugriffen pro Jahr die meistgenutzte digitale Integrationsplattform.
